Erfahrungen

Vom 22.-26. Februar waren 13 Studentinnen und 2 Studenten der Päd. Hochschule Karlsruhe im Haus Franziskus zu Gast.  Eine ungemein wohltuende Atmosphäre herrschte hier im Haus mit den interessierten und hoch motivierten jungen Menschen. Sie nahmen teil am klösterlichen Alltag: Gebetszeiten, Eucharistiefeiern, Anbetung und Rosenkranz – auch versuchten sie teilweise sich in das Schweigen einzuüben. In den Zwischenzeiten gab es thematische Angebote wie Einführung in Liturgie und Stundengebet, Franz und Klara von Assisi usw. Diese Einheiten konnten sie im Haus Ulrika erleben und dort auch unsere Selige Sr. Ulrika und unsere Provinzgeschichte kennen lernen. Spontane Gespräche und zwei  Fragerunden mit  Schwestern boten Einblick in das Leben im Kloster und den klösterlichen Alltag.

Hier einige Eindrücke unserer Gäste:
Interessante Einblicke in das Leben im Kloster
Leckeres und vielseitiges Essen, auch für die Allergiker
Jede Schwester berührt mich auf ganz individuelle Weise
Beeindruckendes Engagement und liebevolle Hingabe für ihre Berufung
Seit langem nicht Tränen gelacht vor Freude! Danke!
Herzlicher Umgang, tolle Gespräche
Vielen Dank für die Offenheit gegenüber neugierigen Fragen
Der Empfang im Haus war sehr, sehr herzlich
Ich nehme sehr viel mit in meinen Alltag

Ich bin N. G., bin 21 Jahr alt und Studentin.

Letzte Woche war ich zum 2. Mal im Haus Franziskus im Kloster Hegne und habe "Kloster auf Zeit" mitgemacht. Für mich war es wieder eine ganz wunderschöne Zeit voller Geschenke!

Die herzliche und familiäre Atmosphäre im Haus Franziskus macht es einem sehr leicht, sich schnell sehr wohl zu fühlen. Durch die festen Gebetszeiten morgens und abends und die Essenszeiten hat der Tag einen schönen Rahmen.
Am Vormittag habe ich 3 Stunden mitgearbeitet. Hauptsächlich in der Wäscherei, was einem auch einen besonderen Einblick gibt in das Klosterleben, und wo ebenfalls eine ganz liebe Zusammenarbeit im Team aus Schwestern und Menschen von "außen" stattfindet, aber auch im Haus Franziskus selbst, beim gemütlichen Plätzchen backen oder Fenster putzen... was eben gerade so ansteht.
Den Nachmittag hatte ich zur freien Gestaltung, hier hatte ich Zeit, wozu ich gerade Lust hatte.

Man kann wunderschöne Spaziergänge machen, am See, auf einen kleinen Aussichtspunkt, zum "Cafe Engelchen" oder "Vis á vis", oder über Felder und durch den Wald. Wenn man ein bisschen Glück hat, sieht man atemberaubende Sonnenuntergänge.

Natürlich gibt es immer einen Ort für Gebet, entweder in der Klosterkirche, in der Krypta von Schwester Ulrika, im Anbetungsraum, oder auch ganz gemütlich im Meditationsraum im Haus Franziskus.

Bei Gesprächsbedarf findet man auch immer einen lieben Menschen mit einem offenen Ohr, im Haus Ulrika, im Haus Franziskus aber auch im Beichtgespräch mit einem Priester.

Je nachdem, wie es einem geht, kann man aber auch erst mal sehr viel schlafen, wenn man das gerade braucht...

Wie gesagt, das Kloster Hegne ist für mich ein Ort voller Geschenke, und ich könnte gar nicht sagen, was mir dort am besten gefällt. Mit Sicherheit stehen aber die Menschen dort ganz oben auf der Liste. Ich habe dort so viele faszinierende Persönlichkeiten kennengelernt und bin allen dankbar, die mich an ihrer Lebensgeschichte und ihrer Weisheit teilhaben lassen. Viele Menschen strahlen hier aus, was mir im Alltag so oft fehlt:

Alles wird gut, und Gott ist da. Das reicht schon, um wieder genug Kraft für die nächste Etappe zu gewinnen.

Danke euch allen ihr lieben Leute vom Kloster Hegne!

Bis zum nächsten Mal.

Spirituelle Tage

Nutze die spirituellen Tage und bekomme einen Einblick in das Klosterleben, das dachte ich mir und informierte mich über das Kloster in Hegne am Bodensee. Es war total einfach. Schwester Maria-Magdalena,  die zu diesem Zeitpunkt für das „Kloster auf Zeit“ zuständig war, machte mit mir einen Termin aus und schon war ich einen Monat später in Hegne.  Es war eine super tolle Erfahrung, die ich immer wieder nutzen würde, gerade um ein bisschen zur Ruhe zukommen.

Ich wohnte mit drei Schwestern im Haus Franziskus, direkt neben dem Kloster. Morgens um 7:00 Uhr starteten wir in den Tag mit der Laudes (Morgengebet) in der Klosterkirche. Anschließend frühstückten wir gemeinsam und ich arbeitete vormittags in der Wäscherei. Den Nachmittag hatte ich zur freien Verfügung, die ich für Spaziergänge nutzte. Abends trafen wir uns wieder für das Vesper (Abendgebet) und ließen gemeinsam mit Abendessen, tollen Gesprächen und einem kleinen Tagesrückblick den Tag ausklingen.

Es war eine super Zeit für mich im Kloster, ich konnte nicht nur zur Ruhe kommen und den ganzen Alltagsstress einfach mal fallen lassen, sondern auch wieder Kraft schöpfen, für neue Herausforderungen, die anschließend auf mich warteten. Ich kann es jemand nur empfehlen. Nutzt eure spirituellen Tage und macht die Erfahrung, wie das Leben im Kloster sein kann.

(Christina)

Für alle Pilgerinnen und Pilger und alle, die Freude daran haben, die Information:
Die Fotos vom Pilger-Wochenende 2016 und die Einladung mit Impulsen für 2017 sind online! Hier...