GOTT NAH SEIN IN GEBET UND GOTTESDIENST

Der Gottesdienst ist Quelle unserer Spiritualität und unserer Gottesbeziehung. Er ist Ausdruck unserer Verehrung und gibt unserer Sammlung und unserem Gebet einen festen Ort. Sie sind herzlich eingeladen, mit uns zu beten und an unseren Gottesdiensten teilzunehmen. 

Klosterkirche, Krypta der Seligen Schwester Ulrika und ein Anbetungsraum laden ein zu Einkehr, Gebet und stillem Verweilen.

Die Gebetszeiten in der Krypta finden Sie hier, die regelmäßigen Gottesdienste finden Sie weiter unten!

Bitte beachten Sie!

Montag, 20. März
17.45 Uhr Festgottesdienst zum Fest des hl. Josef
- Eucharistiefeier in der Krypta entfällt an diesem Tag -

Dienstag, 21. März
17.45 Uhr Vesper - Eucharistiefeier entfällt! -

Samstag, 25. März
08.00 Uhr Festgottesdienst zum Fest der Verkündigung des Herrn

Regelmäßige Gottesdienste in der Klosterkirche

Montag

7 Uhr Laudes

10.30 Uhr Eucharistiefeier/Krypta

17 – 17.45 Uhr Eucharistische Anbetung

17.45 Uhr Vesper

 

Dienstag

7 Uhr Laudes

17.45 Uhr Eucharistiefeier mit Vesper

Mittwoch

7 Uhr Laudes

10.30 Uhr Eucharistiefeier/Krypta

17 – 17.45 Uhr Eucharistische Anbetung

17.45 Uhr Vesper

 

Donnerstag

7 Uhr Eucharistiefeier mit Laudes

17.15 Uhr Rosenkranzgebet

17.45 Uhr Vesper

 

Freitag

7 Uhr Laudes

17.45 Uhr Eucharistiefeier mit Vesper

 

Samstag

8 Uhr Eucharistiefeier

17.30 Uhr Vesper

 

Sonntag

7.30 Uhr Laudes

9.30 Uhr Eucharistiefeier

16.45 – 17.45 Uhr Eucharistische Anbetung

17.45 Uhr Vesper

Hegner Gebete

Maria,
lenk unsere Augen
auf die Herrlichkeit Gottes: auf Jesus deinen Sohn,
auf das Kind in deinen Armen, 
auf den Mann, 
der nichts hatte, um den Kopf darauf zu legen, 
auf das Kreuz, zu dem du standest, 
auf den Toten, der dir in den Schoß gelegt wurde, 
auf das Geheimnis, das auch deinen Glauben forderte.

Maria,
lass uns still werden und leise, 
damit wir die Gegenwart Gottes erspüren 
hier und jetzt, 
den Anruf Gottes hören 
und den eigenen Namen, 
verfügbar werden und leer wie ein Gefäß.

Maria,
lehr unsere Hände, sanft zu sein und zärtlich, 
behutsam mit den Schwachen, 
einfühlend mit den Leidenden, 
gütig und hilfsbereit.

Maria,
unser Herz sei wie das deine: 
Ein Tempel Gottes, 
ein heiliger Ort, den Gott bewohnt; 
eine Monstranz, in der sich die Güte Gottes zeigt; 
ein Schoß, in dem Gott auf seine Geburt wartet; 
ein Raum, in dem Gottes Wort hin- und herbewegt wird.

Maria,
lass uns unter dem Kreuz stehen 
und prophetisch die Liebe Gottes leben und bezeugen, 
das Erbarmen, das allen gilt: 
vor allem den Kleinen und Schwachen 
und denen, die schuldig geworden sind. 
Lass uns den Glauben in die Welt tragen, 
dass die Vergebung Gottes 
größer ist als das Versagen der Menschen.

Anton Rotzetter OFMCap

Gott, öffne unsere Augen,
damit wir dich nicht übersehen.
Denn im Schwachen zeigst du deine Stärke und im Unsinnigen den Sinn.
Im Kleinen bist du groß
und im Nichts bist du Alles.
Du wartest auf unsere Zuwendung:
im Leidenden und Einsamen,
in den Verängstigten und Verachteten,
in allen, die gepeinigt und gekreuzigt sind.

Gott, öffne unsere Ohren,
damit wir dich hören,
dein heiliges Wort,
das Lied der Engel,
den Ruf in deine Nähe,
den Schrei der Armen,
das Wimmern der Kinder,
das Heulen der Wölfe.

Gott, öffne unsere Hände,
damit wir handeln, wie du es willst.
Leg Fühlen und Sanftheit in unsere Finger,
Frieden und Gerechtigkeit in unsere Hände,
Tatkraft und Geduld in unser Tun.

Gott, öffne unser Herz,
damit Blut und Wasser fließen,
Lebenskraft und Lebendigkeit,
Hingabe und Zuwendung,
Wohlwollen und Gnade.  

Gott, öffne unsere Arme
in die Weite deiner Welt.
Mach uns weit im Denken und Fühlen.
Lass alle Raum haben und Platz in unserem Leben.
Mach uns zum Sprachrohr der ganzen Schöpfung.
Darum bitten wir, durch Christus, unseren Herrn.

Anton Rotzetter

Gott, wir danken dir für Schwester Ulrika,
die uns hilft, unsere Bitten zu Dir zu tragen.

Schwester Ulrika – Du trugst den Himmel in Deinem Herzen 
bitte für uns, in den Tagen der Mühsal und Leere 
in den Stunden der Verlorenheit und Langeweile 
in den Wochen voll Trauer und Schmerz, 
dass Licht und Freude unsere Seelen erleuchte!

Schwester Ulrika – wie ein Glühofen wolltest Du alle erwärmen 
bitte für uns, wenn Angst und Verzweiflung 
nach unserem Herzen greifen 
wenn die Kälte der Einsamkeit sich um uns breitet
wenn Ohnmacht und Hilflosigkeit uns erstarren lassen, 
dass der Geist der Liebe uns durchglühe!

Schwester Ulrika – unerschütterlich war Dein Vertrauen 
in Gottes Barmherzigkeit 
bitte für uns, wo Streit und Unversöhntheit uns trennen
wo wir uns an unseren Grenzen wund stoßen
wo wir kraft- und mutlos geworden sind, 
dass Gottes Weite in uns hineinströme!

Schwester Ulrika – Du wusstest dich von Gott geliebt 
bitte für uns, damit wir wieder herausfinden 
aus unserer Selbstanklage
damit unser Herz offen bleibt für Gottes Nähe
damit wir Heimat finden in Gottes bergender Liebe 
und aller Schmerz und alles Leid sinnvoll wird!

Gott – wir danken Dir, dass wir mit all unseren Ängsten zu Dir kommen dürfen und Deine Barmherzigkeit uns allezeit umfangen hält. 

Amen

Katharina Rizza