Kunst im Kloster Hegne

Wenn das Kloster Hegne sich zu einem thematischen Schwerpunkt „Dialog mit der Kunst“ entschlossen hat, dann nicht etwa, um sich und seinen Räumen ein attraktiveres Aussehen zu geben. Vielmehr geht es bei allen spirituellen Angeboten der Hegner Kreuzschwestern um ein „Heutig-werden“ des Glaubens. In einem Brief an die Künstlerinnen und Künstler schrieb Papst Johannes Paul II. (19.11.1980 in München), dass „nirgends … die Situation, das Lebensgefühl, aber auch der Fragehorizont des heutigen Menschen so eindrucksvoll dargestellt (wird) wie in der heutigen Kunst“. Und so bedarf es für das von Johannes XXIII. so eindringlich geforderte „Aggiornamento“ (Heutigwerden) immer neu der Begegnung mit zeitgenössischer Kunst, in der sich unsere Zeit ausdrückt und von der sie auch mitgeprägt wird. 

Mit Ausstellungen, Werkaufenthalten und natürlich auch mit originalen Werken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler in den Gästezimmern, Tagungs- und Arbeitsräumen des VCH-Hotels St. Elisabeth soll das Gespräch zwischen Kirche und Kunstschaffenden, zwischen Religion, Glaube und zeitgenössischer Kunst angeregt, gefördert und geführt werden.

Damit greift das Kloster Hegne auch die Initiative der Erzdiözese Freiburg und der von ihr ins Leben gerufenen „Kunstkommission“ zum Dialog von Kunst und Kirche auf und führt sie weiter.

Verantwortet werden die Ausstellung im Kloster Hegne durch ein Team, bestehend aus Sr. Thomas Morus Güde, Sr. Regina Lehmann (Leitung), Pfr. Peter Stengele (Fachbereich für Kunst, Kultur und Kirche im Erzbistum Freiburg), Sr. Mirjam Hinderberger, Sr. Teresa Heim (vgl. Foto von links nach rechts).