Aktuell im Kloster

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SCHWESTER BONAGRATIA KEHRT INS MUTTERHAUS ZURÜCK

​Das Interesse am Ordensleben, an der jahrelangen Tätigkeit in den Außenstellen, an den Persönlichkeiten der Schwestern ist durchgehend vorhanden. So hat die Schwäbische Zeitung über Sr. Bonagratias 50 Jahre im Haus Nazareth in Sigmaringen berichtet. Und über ihre Heimkehr nach Hegne.

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​VIDEO: RUND UM DEN ULRIKAWEG - SCHWESTER ULRIKA KANN UNS VIEL SAGEN | FOLGE 5

 

Welche Bedeutung hat die selige Schwester Ulrika für die heute lebenden Schwestern der Provinz Baden-Württemberg und was kann sie ihnen und uns allen sagen? Darüber spricht Provinzoberin Schwester Maria Paola Zinniel im fünften Video unserer Reihe „Rund um den Ulrikaweg“. Weitere Informationen rund um den Ulrikaweg gibt es auf www.ulrikaweg.de

HIER gehts zum Video.

NEUE ZUSAMMENSETZUNG DER PROVINZLEITUNG

 

 

Am 31. Oktober 2021, dem 196. Geburtstag unserer Gründerin Mutter Maria Theresia Scherer, begann für die Provinzleitung eine neue Amtszeit von drei Jahren. Aufgrund der immer kleiner werdenden Schwesterngemeinschaft hatte das Provinzkapitel 2019 entschieden, dass in Zukunft nur noch 4 Schwestern das Provinzleitungsteam bilden sollen: die Provinzoberin mit drei Provinzrätinnen.

Sr. Judith Brendan war in der vergangenen Amtszeit neben ihrer Aufgabe als Provinzökonomin auch als Provinzrätin Teil der Provinzleitung. Aufgrund dieser Doppelbelastung entschied sie sich, für eine weitere Amtszeit als Rätin nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Als Ökonomin gehört sie aber weiterhin zum erweiterten Provinzrat und unterstützt auch in Zukunft mit ihrer fachlichen Kompetenz.

Die anderen vier Mitglieder der bisherigen Provinzleitung waren für eine weitere Amtszeit bereit und wurden, nach dem üblichen Prozess (Sammeln von Vorschlägen aus der Provinz und Gesprächen mit der Generalleitung), von der Generalleitung erneut ernannt.

So setzt sich das neue Team zusammen aus:
Sr. Maria Paola Zinniel – Provinzoberin
Sr. Susanne Bader – Provinzassistentin
Sr. Birgit-Maria Krietemeyer – Provinzrätin
Sr. Regina Maria Uhl – Provinzrätin

 

KLOSTER HEGNE AUSGEWÄHLT ALS BEISPIEL FÜR GELUNGENE TRANSFORMATION

Mit vier weiteren Klöstern in Deutschland bzw. der Schweiz hat der Verein Zukunft Kulturraum Kloster e. V. das Kloster Hegne als Best-Practice-Beispiel in sein neu eröffnetes Wissensportal aufgenommen.
In unserer Zeit stehen viele Ordensgemeinschaften auf Grund von Nachwuchsmangel und ihrer Altersstruktur vor der Frage, wie das Kloster gut in die Zukunft geführt werden kann. Bei der Suche nach Lösungen gilt es vieles im Blick zu behalten: Es geht um Menschen, um Gebäude und Liegenschaften, nicht zuletzt um Respekt vor dem in Jahrzehnten Gewordenen und um die Bewahrung von Geist und Werten, für welche die Einrichtung steht. Von Bedeutung sind auch die vielfältigen Vernetzungen innerhalb der Region.

Der im Juni 2020 gegründete Verein Kulturraum Kloster e. V. versteht sich als starker Partner und Ideengeber für Klöster, die vor einer solchen Transformation stehen. Er bietet seit Oktober 2021 im Internetportal „Zukunft Kulturraum Kloster“ Wissen und Erfahrungen an und stellt Klöster vor, die ein neues und auf Zukunft hin tragfähiges Fundament für ihr Kloster schaffen konnten. Eines der fünf ausgewählten Klöster gelungener Transformation ist das Kloster Hegne. Hier hat ein mehrjähriger Organisationsentwicklungsprozess 2018 zur Gründung der Stiftung Kloster Hegne geführt. Das Wissensportal ermöglicht in Berichten und Interviews einen lebendigen Einblick in diesen Prozess.

„Zukunft Kulturraum Kloster“ ist ein Projekt von „Region gestalten“, gefördert durch das Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat.

www.zukunftkulturraumkloster.de

HEGNER BACKMISCHUNGEN

NEU: Kloster-Backmischungen - Ergänzende Akzente zum Ulrikaweg

EINFACH MEHR – unter diesem Gedanken steht der im Mai dieses Jahres neu eröffnete Ulrikaweg. Er lädt dazu ein, auf der Suche nach dem MEHR im Leben aufzubrechen. Und wer aufbricht und sich auf den Weg macht, der braucht Verpflegung. Die bekannteste ist sicherlich das Brot.

Brot ist aber nicht nur Lebensmittel, sondern zugleich ein Sinnbild für Lebendigkeit. Brot spielte im Leben der seligen Schwester Ulrika Nisch eine vielfältige Rolle: Ihr Vater betrieb den Dorfbackofen, Ulrika stand als Küchenschwester im Dienst der LEBENSmittel, und letztlich ist Brot ein sehr elementares christliches Symbol. Um dem Ulrikaweg einen schmackhaften und ergänzenden Akzent zu verleihen, entstanden deshalb in Zusammenarbeit mit der Blattert Mühle, Bonndorf drei Hegner-Backmischungen:

  • HEGNER KLOSTERBROT: Ein Brot, wie es jahrzehntelang in der Klosterküche gebacken wurde. Schrotig, dunkel, nussig-mild
  • HEGNER PILGERLAIB: Ein kräftigendes Brot, das nicht nur Pilgern Kraft für den Tag verleiht. Halbweiß, fein-körnig, nussig
  • HEGNER ULRIKABROT: Das regional-typische Brot im Gebiet der süddeutschen Heimat und Wirkungsstätte der seligen Ulrika. Halbweiß, kräftig

Regionale und naturbelassene Zutaten, sinnstiftendes Müllerhandwerk und die segensreiche ideelle Verbindung zur seligen Schwester Ulrika sind die Hauptzutaten der Hegner-Backmischungen. Ihre Zubereitung benötigt Ruhe und Zeit, was überaus verträgliche und aromatische Brote ergibt.

Zum Preis von 4,90 €/kg sind sie bei uns im Haus Ulrika (Konradistr. 2a, Hegne) erhältlich. Mit dem Kauf wird die Arbeit unserer Theodosius Akademie sowie die Instandhaltung des Ulrikaweges unterstützt. Darüber hinaus sind die Brot-Backmischungen auch im Hotel St. Elisabeth erhältlich.

BEITRAG ORDENSKONFERRENZ: "WEGWEISER IN UNRUHIGEN ZEITEN? LEUCHTTURMPROJEKTE DER ORDEN"

​In der Ausgabe 3/2021 des Magazins "Ordenskorrespondenz" mit dem Themenschwerpunkt: "Wegweiser in unruhigen Zeiten? Leuchtturmprojekte der Orden" - erläutern Sr. Benedicta-Maria und  Markus R. T. Cordemann in einem schönen Artikel, was sie mit Leuchttürmen zu tun haben und warum die Kreuzschwestern in Hegne in ihrem Suchprozess, der in der Gründung der "Theodosius Akademie" mündete, das biblische Bild von der "Stadt auf dem Berg" vor Augen hatten.

HIER gehts zum Artikel.

P.S.: Wir durften den Artikel freundlicherweise nach Rücksprache veröffentlichen, sobald das darauffolgende Ordenskonferenz-Magazin veröffentlicht wurde. Deswegen erscheint dieser Artikel so "spät" nun auch hier. Aber besser spät als nie ;-)

VIDEO ZUR KUNSTAUSSTELLUNG "UND JETZT..."?

Und jetzt …? Diese Frage steht als Titel über der Ausstellung des Künstlerpaares Rosemarie und Karl Vollmer, die am 3. Oktober 2021 im Hotel St. Elisabeth eröffnet wurde. Der Kunsthistoriker Clemens Ottnad führte im Rahmen der Vernissage in die Ausstellung ein, den musikalischen Rahmen gestaltete Wolfgang Daiss mit Gitarre und Laute. HIER können Sie den Mitschnitt des Vortrags sehen.

Zu sehen sind 80 Werke, Malerei, Zeichnungen und Objekte, von denen die meisten in den letzten beiden Jahren entstanden sind, also in den Monaten der Pandemie.
Und jetzt…? „Gerne schließen wir uns mit dieser Ausstellung der Einladung der beiden Künstler an, darüber nachzudenken und auch miteinander ins Gespräch zu kommen, welche „Normalität“ es denn sein soll, zu der wir so gerne und schnell wieder zurückkehren und die Pandemie hinter uns lassen wollen“ (Peter Stengele, Kurator, im Ausstellungsführer).
Die Ausstellung kann bis 16. Januar 2022 täglich von 10-17 Uhr besichtigt werden. Die Besucher und Besucherinnen sind gebeten, die aktuellen Corona-Regeln zu beachten.

Bild von links:
Sr. Mirjam Hinderberger, Wolfgang Daiss, Karl Vollmer, Rosemarie Vollmer, Sr. Regina Lehmann, Clemens Ottnad, Peter Stengele

JAHRESPROGRAMM 2022 ERSCHIENEN

Wieder neigt sich ein außergewöhnliches Jahr dem Ende entgegen und unsere Blicke richten sich auf das kommende Jahr. Für die Theodosius Akademie der Stiftung Kloster Hegne ist das Jahr 2022 mit dem Erscheinen des neuen Jahresprogramms einen großen Schritt nähergekommen.

Getragen von der Hoffnung, dass im kommenden Jahr Begegnungen ohne große Einschränkungen möglich sein werden, präsentiert das Jahresprogramm 2022 auf mehr als 120 Seiten bewährte und neue Angebote und Veranstaltungen. Neu ist beispielsweise die Hegner-Pilgerbegleiter*innen Ausbildung, die Menschen befähigen soll, Einzelpersonen oder Gruppen christlich-franziskanisch auf Pilgerwanderungen zu begleiten. Ebenfalls neu sind verschiedene Yoga-Angebote oder Seminare zum Thema Resilienz oder Meditation für Führungskräfte.

Ob neu oder bewährt, gemeinsam ist allen Veranstaltungen und Angeboten, dass sie das Suchen und Fragen von Menschen unterstützen möchten, Möglichkeiten zum Kraft schöpfen und Ruhe finden oder Impulse für Leben und Arbeiten bieten.

Das Jahresprogramm 2022 der Theodosius Akademie finden Sie HIER oder können es unter info@theodosius-akademie.de bestellen.

 

VIDEO: RUND UM DEN ULRIKAWEG - VERTIEFT IN DEN HERZEN | FOLGE 4

Welche Bedeutung hat die selige Schwester Ulrika für die weltweite Gemeinschaft der Kreuzschwestern? Um diese Frage zu beantworten sind wir in die Schweiz zum Kloster Ingenbohl, dem Sitz der Generalleitung, gefahren und haben mit Schwester Dorothee Halbach gesprochen. Sie gehört zur Provinz Baden-Württemberg und ist als Generalrätin seit 2014 Teil des weltweiten Leitungsteams. Weitere Informationen rund um den Ulrikaweg gibt es auf https://www.ulrikaweg.de

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STIFTUNG KLOSTER HEGNE WÄCHST - EINSTIFTUNG HOTEL ST. ELISABETH UND EINWEIHUNG SKULPTUR

Am 30.09.2021 haben die Stiftung Kloster Hegne, die Leitungskräfte und Mitarbeiter*innen des Hotel St. Elisabeth (ProGast Hotelbetriebs-GmbH), die Provinzleitung des Kloster Hegne und geladene Gäste die Einstiftung des Hotels sowie die Einweihung einer neuen Bronze-Skulptur der hl. Elisabeth mit einem Festakt bekräftigt.

Die Begrüßungsworte von Herrn Christoph Strobel (Geschäftsführer und Hotelleiter) ließen die Geschichte des Hotels St. Elisabeth im Schnelldurchlauf vor dem geistigen Auge erscheinen: Planung des Hotels vor 20 Jahren, Eröffnung 2006. Die Weitsicht, mit der die Schwestern das Hotel geplant, gebaut und belebt haben, sei immer noch spürbar. Mit der gleichen Weitsicht seien auch die Stiftungsgründung und der Übergang des Hotels St. Elisabeth in die Stiftung erfolgt. „Ich bin stolz, ein Teil dieses Klosters zu sein, und ich bin dankbar, dass ich mich auf ein so tolles Team verlassen kann“, so Strobel.

Sr. Maria Paola Zinniel (Provinzoberin) betonte, dass es nicht darum geht, dass die Schwestern dem Hotel „stiften gehen“ – im Sinne von „sich aus der Verantwortung heraus mogeln“. Ganz im Gegenteil: „Wir wollen das Hotel St. Elisabeth weitergeben und nicht abgeben und ihm dadurch eine gute Zukunft sichern. Wir Schwestern gehen nicht stiften, sondern helfen weiterhin tatkräftig für eine gute Zukunft mit.“ Als Geschenk überreichte sie den Stiftungsvorständen und Herrn Strobel eine Glaskugel in feurigen Farben – also eine „runde Sache“, da auch die Einstiftung sich rund anfühle.

Auch Herr Johann Roth als Stiftungsvorstandsvorsitzender ist dankbar für die Einstiftung. Diese sei nachhaltig, behutsam und nach den Bedürfnissen der Zeit erfolgt, und die Kombination zusammen mit der Theodosius Akademie sei ebenfalls ein Geschenk. Für das Hotel als Haus der Gastlichkeit sei die neue Elisabeth-Statue, dieser Heiligen der Nächstenliebe, genau passend.

Pfarrer Peter Stengele unterstrich den künstlerischen Aspekt der Skulptur. „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, zitierte er Karl Valentin, und ergänzte „…und ist gefährlich“. Kunst wecke auf, rüttle wach, stelle Fragen, lasse den Betrachter nicht in Ruhe. Der Künstler Joachim Sauter sei ein solch „gefährlicher“ Künstler, am Puls der Zeit und bestrebt, Themen im Heute zu verankern. Der Leitsatz „Der Mensch ist dem Menschen ein Helfer“ hat ihn zu einer Darstellung der heiligen Namenspatronin des Hotels inspiriert, in der Hierarchie gänzlich aufgehoben ist. Die Figurengruppe hat ihren Platz im Park des Hotels und kann bei einem Spaziergang oder vom Speisesaal aus betrachtet werden.

Nach einem fiktiven Dialog zweier Schwestern als „Bodenseepresse“ bzw. „heilige Elisabeth“, tiefgründig und zugleich zum Schmunzeln anregend, und der Segnung der Skulptur durch Herrn Spiritual Helmut Miltner fand das gelungene Fest bei einem Stehempfang im Restaurant seinen Abschluss.

Die Einstiftung des Hotels zum 01.01.2021 ist die zweite Einstiftung, nachdem das Marianum – Zentrum für Bildung und Erziehung sowie das Institut für Soziale Berufe (IfSB) in Ravensburg bereits zum 01.08.2019 in die Stiftung übertragen worden waren.