Provinzkapitel 2019

Das Provinzkapitel 2019 ist eröffnet!

Hier halten wir Sie auf dem Laufen, was im Rahmen des Provinzkapiels passiert und wir möchten mit Ihnen die schönsten Impressionen teilen.
Themen sind u. a. Entwicklungen und Veränderungen in den zurückliegenden Jahren, die personelle Situation der Ordensgemeinschaft, Situation und Herausforderungen in unseren Werken, Einrichtungen und Diensten, Fragen, die unsere Lebensform und unseren Lebensstil betreffen, Anfragen und Herausforderungen aus der gesellschaftlichen Situation („Bedürfnis der Zeit").
Provinzkapitel finden turnusmäßig alle 6 Jahre statt, jeweils im Vorjahr eines Generalkapitels, das ebenfalls alle 6 Jahre stattfindet, also wieder 2020 – und zwar zum ersten Mal bei uns in Hegne!

Alle Infos finden Sie ebenso auf unserem Facebook-Profil "Kloster Hegne".

Mittwoch, 30.10.2019

Ein letzter Blick in den Sitzungssaal

Feste Tischgruppen ermöglichten es - neben dem Austausch im Plenum – unkompliziert und zielorientiert miteinander ins Gespräch zu kommen.

An Stellwänden und auf Flipcharts konnten Gesprächsergebnisse gesichert und somit für alle sichtbar gemacht werden.

Und dann die Pausen - Möglichkeit zur Stärkung und zu regem Austausch!

Dankbares Fazit am letzten Tag:

Viel geschafft – noch offen…
Oder anders ausgedrückt: Wir gehen weiter -
Miteinander, in Offenheit, Vertrauen und Verantwortung

Dienstag, 29.10.2019

Damit gutes Leben gelingen kann…

Derzeit beschäftigten sich die Schwestern im Provinzkapitel u. a. mit rechtlichen und strukturellen Themen. Auch wenn diese nicht an erster Stelle stehen, sind sie dennoch nicht zu vernachlässigen. Gerade in einem lebendigen Kloster, das offen sein will für Bedürfnisse der Zeit und der Gesellschaft, gibt es wie in anderen Institutionen Veränderungen, müssen Rahmenbedingungen kritisch in den Blick genommen und angepasst werden. Das Provinzkapitel 2019 stellt sich wie alle bisherigen Kapitel engagiert auch dieser Herausforderung und Arbeit.

Das Foto zeigt die Mitglieder der Kapitelkommission mit dem Moderator Pater Stefan Maria Huppertz, Kapuziner. Diesem Gremium obliegt die Vorbereitung und Durchführung des Provinzkapitels. Da das Kapitel prozessorientiert arbeitet, kommt diese Kommission täglich ein- bis zweimal zusammen, um sich über den aktuellen Stand der Arbeit und des Kapitelprozesses und über das weitere Vorgehen zu verständigen.

Montag, 28.10.2019

Gäste im Provinzkapitel

Beim Provinzkapitel sind auch Gäste anwesend:
Sr. Dorothee Halbach (1. Bild; in der Mitte) ist Generalrätin und Kontaktperson unserer Provinz zur Generalleitung. Sie ist Schwester der Provinz Baden-Württemberg und wurde beim Generalkapitel 2014 in die internationale Generalleitung gewählt.
Ebenso sind im Wechsel Mitglieder der Gemeinschaft Lebensbaum als Gäste beim Kapitel. Am Samstag verabschiedeten wir zwei Mitglieder, die als Gäste die erste Hälfte des Kapitels miterlebten.
Heute begrüßten wir zwei neue Mitglieder der Gmeisnchaft Lebensbaum, die in den nächsten Tagen unsere Gäste sind.

Samstag, 26.10.2019

5. Arbeitstag
Das Provinzkapitel auch heute wieder intensiv bei der Arbeit – zunächst in Gruppen, dann im intensiven Austausch im Plenum.

 

Freitag, 25.10.2019

Wechsel der Blickrichtung!

Im Zusammenhang der Berichte galt unsere Aufmerksamkeit und intensive Beschäftigung in den letzten Tagen den Werken, der neu gegründeten Stiftung und der Theodosius Akademie und deren Selbstverständnis und Auftrag.
Heute ging es im Kapitel um die zentralen Themen Liturgie und Gebet – Herzstück einer klösterlichen Gemeinschaft. Was braucht es, um als offene, lebendige Gemeinschaft auch spirituell, geistlich, im Leben mit Gott lebendig zu bleiben? Dienen unsere Ausdrucks- und Vollzugsformen noch diesem Anliegen, und sind sie auch dienlich für die vielen Menschen, die bei uns im Kloster Gebetsgemeinschaft und Impulse für ihren Glauben und ihre Gottesbeziehung suchen und erhoffen?

Zunächst Vorhang auf! –Sr. Susanne und Sr. Maria Magdalena schlüpften für ein paar Minuten in die Rollen von Sr. Irmi und Sr. Erna vom Kloster Adelheiden und setzend humorvoll doch zugleich treffend einige Alltagssituationen in Szene, welche den Themenkreis Liturgie und Gebet berühren. Mit diesem Anspiel und weiteren guten Impulsen brachten sie das Plenum geistig und real in Bewegung, ins Nachdenken, in den Austausch.

Am Nachmittag berichtete Sr. Gertrud Pia, wie und für welche Gruppen das Haus Hildegard und das Schloss (Haus Maria Theresia) klösterliche Gastfreundschaft ermöglichen und wie sie in ihrer Verantwortung für diesen Bereich Gäste begleitet und ihnen mehr schenkt als nur ein Dach über dem Kopf.

Gastfreundschaft ganz anderer Art leben und pflegen Sr. Robertina und Frau Förster in der Theodosiusstube des Klosters. Eindrucksvoll gaben sie teil an ihren Erfahrungen und ihrer Arbeit für Menschen ohne Wohnung oder in anderer Weise Bedürftige.

 

Donnerstag, 24.10.2019

Das Provinzkapitel nimmt Fahrt auf!
Ein wunderschöner Tag! Die Ausflugsfahrt führte uns vom Nebel in die Sonne. Möge es Sinnbild für unsere Arbeit in den nächsten Tagen sein.

Nach drei konzentrierten Arbeitstagen war heute Ausflugstag ins Schwäbische Oberland auf den Bussen, den „Heiligen Berg Oberschwabens“.

Schwester Rita Dobler hatte den Tag perfekt und umsichtig organisiert: Vom Bus und den Tüten fürs Lunchpaket bis zu den Gebetszeiten und dem Gottesdienst in der Wallfahrtskirche, die den Ausflug auch zur geistlichen Erfahrung einer Wallfahrt werden ließen. An Gebetsanliegen, die wir der Gottesmutter Maria anvertrauten, fehlte es nicht…
Gestärkt von Kaffee und Kuchen im „Bussen-Stüble“, traten wir nach einem nebligen Vormittag und schönen Unternehmungen in der herrlichen Landschaft bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein dankbar die Heimfahrt an.

Von den Details dieses schönen Tages erzählen die Bilder!

Mittwoch, 23.10.2019

Wir berichten weiter!

​Sr. Regina Lehmann (Leitung PLUS) und Herr Cordemann (Leiter Referat Bildung und künftiger Leiter der Theodosius Akademie) stellten in ihren Präsentationen dar, wie sich in den letzten Jahren das Angebot PLUS im Hotel St. Elisabeth und das Programm des bisherigen Referats Bildung entwickelten und im Zug der Errichtung der Theodosius Akademie neu organisiert wurden.

Mit Freude, Dankbarkeit und großer Anerkennung der geleisteten Arbeit nahmen die Kapitularinnen das noch druckfrische 1. Jahresprogramm der Theodosius Akademie aus der Hand von Herrn Cordemann entgegen. Duigital zu finden unter: www.theodosius-akademie.de

Große Freude und ein echter Höhepunkt des Tages!

Unter dem neuen Dach der Theodosius Akademie wird künftig auch das Ulrika-Apostolat verortet sein. Über Entwicklungen, Stand und Zukunftsaufgaben in diesem Bereich berichtete Frau Bergmann (Leitung Haus Ulrika). Sr. Mirjam Hinderberger (Leitung Haus Franziskus) gab Einblick in die Arbeit mit jungen Menschen und in Erfahrungen in der Berufungspastoral, die in unserem Kloster ein wichtiger Dienst bleiben wird.

Am Nachmittag stellten sich Herr Johannes Roth (Stiftungsratsvorsitzender) und Herr Helmut Kennerknecht (Stiftungsrat)  im Plenum vor.  Herr Thomas Scherrieb und Sr. Benedicta-Maria Kramer legten dar, wie sie als die 2 Vorstände der Stiftung die Aufgaben unter sich aufteilen werden. Weitere Infos finden Sie unter: www.stiftung-kloster-hegne.de

Herr Roth und Herr Kennerknecht beschenkten die Schwestern mit einem "Leuchtturm" - damit das Feuer weiterhin wärmend und feurig brennt. Der Leuchtturm ist das Symbol für die Stiftung Kloster Hegne und für den geprägten Ort in Hegne. Herr Kennerknecht ergänzte: "Die DNA des Klosters ist die DNA der Stiftung).

Fazit des Tages: Freude und ungeteilte Überzeugung, dass die Gründung der Stiftung und die Errichtung der Theodosius Akademie in der Stiftung die richtigen Entscheidungen waren und sich Kloster und Stiftung als wirkliche Partner sehen!

Neben all den arbeitsreichen und intensiven Themen blieb aber auch viel Raum für spontane Begegnungen und Austausch.  Die Kapitularinnen nutzen diese Gelegenheiten gerne und ausgiebig.

Dienstag, 22.10.2019

Nach einem guten Frühstück und dem Morgenlob in der Kapelle von St. Elisabeth führten Herr Scherrieb (Verwaltungsdirektor), Herr Dr. Pudzich (Schulleiter/GF Marianum) und Frau Rasche (Leiterin Schulpastoral) die Reihe der Berichte über Kloster und Werke weiter.

Der Nachmittag war den Berichten von Herrn Hartwich und Herrn Löwenberg, Einrichtungsleiter im Altenpflegeheim Maria Hilf, und von Herrn Strobel, Hotelleiter/GF des Hotels St. Elisabeth, gewidmet.

Die fünf Herren und Frau Rasche vermittelten den Kapitularinnen differenzierte Einblicke in Stand, Herausforderungen und Entwicklungen im jeweiligen Werk und in ihr breites Verantwortungs- und Aufgabenspektrum. In den Berichten wurde für die Kapitularinnen beeindruckend konkret, was im „Hegne WerteKompass für Führung und Teamarbeit" als gemeinsames Ziel aller Werke und Dienste formuliert ist:
Spirituell fundiert, fachlich kompetent und wirtschaftlich gesichert Zukunft gestalten.
 
Fleißig im Hintergrund: Die Protokollantinnen Sabine Bergmann (Leiterin im Haus Ulrika) und Regina Messmer (Mitglied der Gemeinschaft Lebensbaum).

Und beim Blick aus dem Fenster: der brennende Dornbusch? In der Bibel Bild für die Gegenwart Gottes...

Montag, 21.10.2019

Provinzkapitel nimmt Arbeit auf

Mit einem franziskanisch-geistlichen Impuls stimmte der Moderator Pater Stefan Maria Huppertz die Kapitularinnen auf den Prozess der kommenden Tage ein.

Danach eröffneten Provinzoberin Sr. Maria Paola und die Provinzökonomin Sr. Judith die Reihe der Berichte, die der Standortbestimmung dienen und erste Eingaben von Schwestern wurden beraten.

Mit einer Gebetszeit in Stille in der Klosterkirche werden die 31 Kapitularinnen – wie auch heute -  jeweils den Tag beschließen.

Sonntag, 20.10.2019

16:30 Uhr:
Eröffnung in der Klosterkirche
Provinzoberin Sr. Maria Paola entzündet die Kapitelkerze mit der Aufschrift: "Von Gottes Geist bewegt mutig auf dem Weg." Diese Kerze wird in den kommenden Tagen bei unseren Beratungen brennen.

Sr. Therese hat die Eröffnungsfeier in der Klosterkirche vorbereitet. Originell und zugleich tiefsinnig lud sie die Kapitularinnen ein, sich am Beispiel der Schnecke zu orientieren:

Bleibt auf dem Boden der Wirklichkeit, spürt den tragenden Grund:
Gott trägt uns und gibt uns Halt.

Streckt eure Fühler aus, bittet um Gespür und Erkennen für die Bedürfnisse der Zeit.

Zieht euch von Zeit zu Zeit in euer inneres Haus zurück, in euch hat der Herr Wohnung und Bleibe, seid nicht nur „aus dem Häuschen".

Lasst euch Zeit. Wachstum geschieht nicht gleich sichtbar, aber glaubt daran, dass ihr euch bewegt.

Hinterlasst eine Spur für die kommende Generation. Bleibt auf Seiner Spur. Er führt euch.

 

  

14 Uhr:

Letzte Vorbereitungen im Saal Pirmin im Hotel St. Elisabeth...