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DER NEUE ULRIKA BRIEF IST DA - IN NEUEM DESIGN

Diesmal sieht der Ulrika-Brief "anders" aus. Das liegt daran, dass das Ulrika Apostolat seit Anfang des Jahres in der Theodosius Akademie beheimatet ist. Was das konkret für die Akademie bedeutet, können Sie in der Kolumne von Markus R.T. Cordemann lesen.

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GROSSE FREUDE BEI KLEINEN FREILUFT-KONZERTEN

Große Freude bei kleinen Freiluft-Konzerten
„Musik ist uns vom Himmel gegeben, damit wir die Welt, die uns in vielen Dingen so zusetzt, ertragen können“ (Martin Schleske). - Zweimal innerhalb kurzer Zeit kamen die Bewohnerinnen, Bewohner und Schwestern im Altenpflegeheim Maria Hilf ganz unerwartet in den Genuss eines im Sinn dieses Zitats tröstlichen musikalischen Geschenkes.


In der Absicht, mit Musik Freude zu bringen, gaben Werner Engelhard, Mitglied der Philharmonie Konstanz und Leiter des Posaunenchors Bodanrück, und drei junge Bläser für das Altenpflegeheim und das Kloster mit drei Posaunen und einem Horn ein kleines Freiluft-Konzert. Von klassischen Posaunenstücken über bekannte Liedmelodien bis hin zu modernen Stücken, bei denen man am liebsten mitgetanzt hätte, war alles dabei (von links: Sebastian Becker, Horn, Johanna Matthiesen, Posaune, Theo Becker, Posaune, Werner Engelhard, Posaune).


Kurze Zeit später bot ein Quartett der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz auf der Terrasse des Eingangsbereiches von Maria Hilf ein kleines Kammerkonzert: Antje Knötzele, Violine, Irene Oesterlee, Viola, Kai Ahrens, Klarinette, Yuki Kishikawa, Fagott.
Zur Aufführung kamen in wechselnder Besetzung Lieder alter Meister der Renaissance-Zeit (von links: Yuki Kishikawa, Irene Oesterlee, Kai Ahrens).


In schwierigen Zeiten mit Musik Menschen erfreuen – dies war auch Anliegen dieser Initiative. Ein Blick in die Gesichter der Zuhörer*innen, die im Freien, auf dem Balkon und an den Fenstern der Musik lauschten, und der kraftvolle Beifall zeigten, dass den Musiker*innen dies mit ihrem professionell dargebotenen Programm überzeugend gelungen ist. „Sie haben ein Lächeln auf die Gesichter gezaubert“, so brachte es Michael Hartwich, Leiter Personal, im Namen aller in seinem abschließenden Dank ins Wort.

ROTE NASEN-CLOWNS BEGEISTERTEN PFLEGEBEDÜRFTIGE BEI FENSTERVISITE

Lächeln in Zeiten von Corona: mit ihrem Auftritt vor den Fenstern und Balkonen im Altenpflegeheim Maria Hilf in Allensbach-Hegne begeisterten die ROTE NASEN Clowns Sandra Schüssler als Clown Kleo und Carlos Lumbrera Calvo alias Hans ImGlück die pflegebedürftigen Bewohner*innen. Große Freude herrschte in diesen Tagen wieder bei den Seniorinnen und Senioren, als z. B. unzählige Seifenblasen in allen Größen und Formen die Luft erfüllten, im Sonnenlicht in allen Farben glänzten und bis zu den Fenstern der Bewohner*innen aufstiegen.   

Unter dem Dach des in Berlin ansässigen Vereins ROTE NASEN Deutschland e.V. finden nun schon seit Ende Mai 2019 zweiwöchentlich Clownvisiten im Altenpflegeheim Maria Hilf statt. Corona machte die Clowns erfinderisch: Da die Künstlerinnen und Künstler die Innenräume der Einrichtung  derzeit nicht mehr betreten dürfen, verlegen sie ihre Auftritte nach draußen und machen den Garten oder Hof zur Bühne. Für Florian Loewenberg, Leiter des Altenpflegeheim Maria Hilf, ist der Besuch der ROTEN NASEN gerade jetzt wichtig für Bewohner und Mitarbeitende: „Das befreite Lachen bei uns im Haus tut so gut – nach all den Entbehrungen für Mitarbeitende und vor allem für die Bewohner*innen. Die Performance lebt nun viel mehr über die Gestik und Mimik  und weniger über die Sprache - aber die uns lieb gewonnenen Clowns schaffen es in kreativer Art und Weise, unsere Schwestern, Bewohner*innen und unsere Mitarbeitende herzlich zum Lachen zu bringen. Die ROTEN NASEN tun uns einfach gut!“

Die regelmäßigen Visiten sind mehr als nur Spaß, bestätigt Reinhard Horstkotte, künstlerischer Leiter von ROTE NASEN: „Ein Lächeln tröstet die Seele nachhaltig und stärkt die psychosoziale Gesundheit der Menschen.“ Deswegen finanziert die Betriebskrankenkasse BAHN-BKK die Clownvisiten als Präventionsleistung. „Wir freuen uns, auch in Zeiten der Corona-Pandemie etwas für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Pflegebedürftigen tun zu können. Die Clownvisiten zaubern ein Lächeln ins Gesicht und bewirken eine positive Stimmung bei den Pflegebedürftigen, denn durch Humor und Leichtigkeit geben die Clowns in ihrer wertvollen Arbeit die Freude am Leben an die Pflegebedürftigen weiter.“ Die Freude der Bewohner*innen ist das schönste Geschenk für die Clowns und zeigt, dass die Künstler auch mit einem Mindestabstand von 1,50 Metern die Herzen der Menschen erreichen.

NEUES VIDEO: INSTRUMENTAL | QUERFLÖTE UND GITARRE

Musik, die unsere Seele aufatmen lässt - Instrumentalstücke zum Hören, Entspannen und sich freuen, gespielt von Sr. Ursula-Maria (Querflöte) und Sr. Dorothea Maria (Gitarre) in unserer Klosterkirche in Hegne.

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INNENHOF DES KLOSTERS WIEDER OHNE KRAN

Der Kran im Innenhof des Provinzhauses wurde abgebaut und abtransportiert. Gut 6 Monate lang hatte er bei der Neu-Eindeckung des Kirchendaches unverzichtbare Dienste geleistet. Bei diesem Projekt waren unzählige bisherige Ziegel auf ihre Tauglichkeit hin geprüft und nach Möglichkeit wieder verwendet worden. Einige alte Ziegel wurden aufbewahrt.
Der Abtransport war ein wahres Meisterstück. Dank der Superleistung des LKW-Fahrers und seiner Helfer konnte vermieden werden, dass das Treppengeländer vom Schloss mitgerissen wurde, und auch das Hoftor blieb heil zurück! Und im Innenhof kann sich der Rasen nun von den Strapazen erholen!
Ein großes Lob an die Mitarbeiter der Firma Hummel: freundlich, hilfsbereit und beim Auflösen der Baustelle wurde der Rasenplatz sehr sauber verlassen (auch die Zigarettenkippen wurden aufgesammelt!).
Und so schön sehen 120 Jahre alte Firstziegel als Blumenkasten aus!

SÜDKURIER-ARTIKEL: WIE DAS KLOSTER HEGNE IN DER KRISE ZUSAMMENHÄLT

Ein schöner Artikel des Südkuriers, über den Zusammenhalt und das Miteinander, welches wir in der Zeit der Corona-Pandemie erfahren.

HIER gehts zum Artikel.

 

KUNSTAUSTELLUNGEN WIEDER GEÖFFNET

 

 

Die beiden Ausstellungen, die Corona-bedingt geschlossen werden mussten, wurden wieder eröffnet und bis zum 13. Oktober 2020 verlängert. Auch das Kursprogramm wird zu größten Teilen wieder aufgenommen. Weitere Infos hierzu auf www.theodosius-akademie.de

Die Ausstellung im Hotel St. Elisabeth unter dem Titel „Des Unsichtbaren Spur“ zeigt Malerei der Starzacher Künstlerin Roswitha Schober und gibt Einblick in das breite Spektrum des Schaffens der in Starzach lebenden und arbeitenden Malerin. Die Öffnungszeiten im Hotel St. Elisabeth sind täglich von 10 – 17 Uhr.

Unter dem Titel „LIEBE ÜBERLEBT“ kann ab 2. Juni mit der Wiedereröffnung der Theodosius Akademie der Stiftung Kloster Hegne die Ausstellung der Lochauer Künstlerin Adelheid Felder-Hölz im Haus Ulrika wieder besucht werden. Zu sehen sind 40 Objekte aus Schwemmholz, gefunden am Bodensee und der in den letzten Jahren bevorzugte Werkstoff der Vorarlberger Künstlerin. Corona-bedingt gelten folgende eingeschränkte Öffnungszeiten im Haus Ulrika: Di-Fr 10-12, 13-17 Uhr, Sa 14-17 Uhr.

 

ONLINE VIDEO PFINGSTKONZERT

 

 

Heute, am Pfingstmontag, würde das traditionelle Pfingstkonzert von Sr. Mihovila stattfinden. Deshalb haben wir ein kleines Online-Konzert zusammengestellt - nach unseren Möglichkeiten! Wir sind - außer unserer Organistin Sr. Mihovila - keine Profimusikerinnen, aber wir haben Freude am Musizieren & möchten gerne daran teilhaben lassen!

Wir wünschen noch ein gesegnetes & frohes Pfingstfest und eine geisterfüllte kommende Zeit! Und wir hoffen, euch bald wieder in der Klosterkirche zu Konzerten dieser oder ähnlicher Art begrüßen zu können.
https://www.youtube.com/watch?v=KH4WAR0AasA&feature=youtu.be

Sr. Birgit-Maria, Sr. Mihovila, Sr. Ursula-Maria, Sr. Regina Maria

 

NEUER NEWSLETTER DER THEODOSIUS AKADEMIE

Der neue Newsletter der Theodosius Akademie ist da! Schauen Sie gerne rein und abonnieren Sie ihn! Wir freuen uns, Sie auf dem Laufenden zu halten und zu inspirieren.

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VIDEO: DAS GEBET DER LIEBENDEN AUFMERKSAMKEIT

Das Gebet der liebenden Aufmerksamkeit, auch betender Tagesrückblick genannt, geht auf den heiligen Ignatius von Loyola (1591-1556) zurück. Beim täglichen Einüben dieser Gebetsform, die nur 10 bis 15 Minuten dauert, geht es darum, Gottes Spuren im eigenen Leben zu entdecken. Dabei halte ich inne, schaue zurück auf die gemachten Erfahrungen und komme in Berührung mit mir und mit Gott, der liebevoll und wohlwollend auf mich blickt. Ich nehme mein Leben als Geschenk Gottes war, das ich aus seiner Hand empfange und am Abend vertrauensvoll dorthin zurücklege. So kann eine Haltung der Zufriedenheit und Dankbarkeit wachsen. Die einzelnen Schritte des Gebets der liebenden Aufmerksamkeit sind:

1. Da sein / Innehalten
2. Ich lade Gott ein, mit mir den Tag anzuschauen
3. Ich lasse die Ereignisse des Tages vor meinem inneren Auge nochmals vorbeiziehen.
4. Ich komme mit Gott ins Gespräch und formuliere Dank, Freude, Trauer, Zweifel, Hoffnungen ...
5. Ich schaue mit dem Gott der Zukunft auf das, was mich morgen erwartet an Aufgaben, Begegnungen …
6. Ich beende die Gebetszeit mit einer Verneigung.

HIER gehts zum Video.