Aktuell im Kloster

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KLAVIERKONZERT MIT ALEKSANDRA MIKULSKA

Ein Blick in den Himmel

Klavierkonzert mit Aleksandra Mikulska am 27.01.2019 um 17 Uhr im Foyer des Marianum - Zentrum für Bildung und Erziehung

Das Programm von Alexsandra Mikulska für diesen Nachmittag:
Frédéric Chopin
Ballade f-Moll op. 52
Sonate h-Moll op. 58
1. Allegro maestoso
2. Scherzo: Molto vivace
3. Largo
4. Finale: Presto, ma non tanto, agitato

- Pause -

Franz Liszt
Sonate h-Moll
Ungarische Rhapsodie
Sonate h-Moll
Ungarische Rhapsodie Nr. 11

Vita
Aleksandra Mikulska gehört zu den bedeutendsten Vertretern einer jungen Generation von Ausnahmepianisten. Die von Frédéric Chopin einst für das Klavierspiel geforderten Eigenschaften verkörpert sie in höchstem Maße: Sensitivität, musikalische Ausdrucksfähigkeit und makellose, transparente Spieltechnik. Ihre Interpretationen wurden mit zahlreichen internationalen Prämierungen ausgezeichnet, darunter dem Sonderpreis als beste polnische Pianistin beim XV. Internationalen Frédéric-Chopin-Wettbewerb in Warschau. Konzerteinladungen führten sie bislang u. a. in den Wiener Musikverein, das Brucknerhaus Linz, die Tonhalle Zürich, die Philharmonie Essen, den Nikolaisaal Potsdam, das Kurhaus Wiesbaden, das Münchner Künstlerhaus sowie die Nationalphilharmonie Warschau. Aleksandra Mikulska vereint die drei musikalischen Traditionen der Länder Polen, Deutschland und Italien zu einem einmaligen, persönlichen und unverwechselbaren Stil. Ein Schwerpunkt ihres künstlerischen Wirkens liegt in der Verbreitung der Musik der großen Komponisten ihrer polnischen Heimat.

UNTERHALTUNG UND ADVENTS-SHOPPING FÜR DEN GUTEN ZWECK

Zwei Veranstaltungen im Altenpflegeheim Maria Hilf dienen dem guten Zweck und haben Bewohner, Angehörige, Ordensschwestern und Besucher gleichermaßen inspiriert und begeistert.

Mit dem Erlös unterstützen alle Spender und Spenderinnen die indische Klostergemeinschaft bei ihrer Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe, bei der weite Teile des Landes zerstört wurden.

Am ersten Advent strömten viele Besucher ins Altenpflegeheim Maria Hilf um zu shoppen und zu bewundern, was von den Bewohnerinnen und Bewohnern während des ganzen Jahres liebevoll gestrickt und gebastelt wurde. Das Basar-Café war geselliger Treffpunkt für Schwestern, Bewohner und ihre Angehörige. Am Ende des Tages freuten sich alle über die stolze Summe von rund 2000 €.

Zusammen mit den Spenden für das Konzert des Jugend-Sinfonie-Orchesters, von 300 €, wird der Erlös an die Barmherzigen Schwestern in Kerala überwiesen. Das Konzert des Jugend-Sinfonie-Orchesters war nicht nur für die externen Besucher ein Highlight.

Insbesondere die Bewohner und Bewohnerinnen des Altenpflegeheims Maria Hilf schätzen dieses alljährliche Konzert. Die Bewohner haben durch eine Life-Ton-Übertragung aus der Kirche auch in den Zimmern oder in den Gemeinschaftsräumen die Möglichkeit dem Konzert zu lauschen - und das zeitlich passend, mitten in der Woche zwischen Kaffee und abendlicher Vesper.

ADVENTSKONZERT: GLORIA IN EXCELSIS DEO…

... so erklang am Sonntagabend beim schon traditionellen Adventskonzert in der Klosterkirche das Gloria von Antonio Vivaldi.

Unter der Leitung von Klaus Schulten hatte der Klosterchor - unterstützt von einigen Sängerinnen von außerhalb - das Werk des Komponisten und Priesters Antonia Vivaldi eingeübt.
Unterschiedlichste Klänge in Dur und Moll ließen mal laut und mal leise die Erde den Himmel berühren. Die 12 Teile dieser "Predigt in Tönen", wie es im Programm hieß, machten die Ausgespanntheit zwischen Himmel und Erde, Krippe und Kreuz, Menschwerdung und Hingabe deutlich. So stimmte die Musik die Menschen in der vollen Klosterkirche auf den Advent ein.
Den Rahmen zum Gloria bildeten zwei größere Konzerte von Georg Philipp Telemann, die das von Klaus Schulten zusammengestellte Barockorchester spielte. Diese großartigen Musiker und Sopran- und Altsolistinnen unterstützten auch den Klosterchor beim Gloria.

Ohne unseren Kirchenmusiker Herr Schulten wäre dies nicht möglich gewesen - ohne ihn hätte der Klosterchor so ein Werk nicht aufführen können - dafür sind wir ihm sehr dankbar. Für den Chor war es etwas ganz Besonderes, diese Musik in den letzten Monaten mit ihm einzuüben. Der Applaus war ein Zeichen für das, was viele Menschen an diesem Abend spürten und nachher durch Dank und großzügige Spende ausdrückten: tiefes Berührtsein von wunderbare Musik, die auch Gebet war.

DER ETWAS ANDERE ADVENT IM KLOSTER HEGNE

Er war wie Gott - Ein Weg: Von Gott zum Menschen!

Adventszeit: Lichterglanz in den Straßen, Trubel auf dem Weihnachtsmarkt, Kerzen in den Häusern, Krippen und Adventskränze in den Kirchen - eigentlich alles wie jedes Jahr in den Wochen vor Weihnachten.

Aber: Eine Treppe mit Kerzen im Altarraum und ein Boot mitten in einer Kirche? Was hat das zu bedeuten? Das ist Adventszeit im Kloster Hegne. "Er war wie Gott, hielt aber nicht daran fest, sondern wurde ein Mensch wie wir." Das ist die Botschaft, die sich dahinter verbirgt und die wir mit Ihnen gemeinsam in den Wochen des Wartens entdecken wollen.
Jeden Sonntag im Gottesdienst fragen wir uns, was Gottes Menschwerdung in unseren Leben bewirken kann. Gottes Menschwerdung ist eine ganz konkrete Anfrage Gottes an jede und jeden von uns: "Darf ich auch in Dir und durch Dich Mensch werden?" Herzliche Einladung!

Begeben Sie sich mit uns auf diesen Weg:

Samstags (01./08./15./22. Dezember) um 17:30 Uhr: Vesper/Abendgebet mit Entzünden der Adventskerzen

Sonntags (02./09./16./23. Dezember) um 9:30 Uhr: Eucharistiefeier

Alle weiteren Gottesdienste finden Sie hier!

TREFFEN DER WEG-GEMEINSCHAFTEN DER ERZDIÖZESE FREIBURG

"Hoffnung leben" - Treffen der Weg-Gemeinschaften der Erzdiözese Freiburg im Kloster Hegne

"Lasst uns Hoffnungszeichen sehen", mit diesen Worten begrüßte Schwester Dorothea Maria Oehler, Leiterin der "Gemeinschaft Lebensbaum" des Klosters Hegne, die 48 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Vernetzungstreffens der Weg-Gemeinschaften der Erzdiözese Freiburg.
Vor drei Jahren hatte ein erstes Treffen im Kloster St. Trudpert im Münstertal bei der Gemeinschaft "Maranatha" stattgefunden. Im Kloster Hegne trafen sich am 17.11.2018 Mitglieder folgender Weg-Gemeinschaften:

  • "Maranatha" von St. Trudpert,
  • Mitglieder des Freundeskreises Zoffingen,
  • Mitglieder der OFS der Region Freiburg
  • "Spoleto e.V." von Gengenbach
  • "Gemeinschaft Lebensbaum" Kloster Hegne

Ziel der Begegnung war das Kennenlernen und der Austausch untereinander, das voneinander Hören, das gegenseitige Stärken und die wohltuende Erfahrung, miteinander im Glauben unterwegs zu sein. Als Gastgeberin rückte die "Gemeinschaft Lebensbaum" des Kloster Hegne das Charisma der Gründer der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Kreuz, Pater Theodosius Florentini und Mutter Maria Theresia Scherer in den Mittelpunkt.

Ebenso konnten die Teilnehmer/innen mehr über die Ziele und die Struktur der "Gemeinschaft Lebensbaum" erfahren. In kleinen Gruppen kam es zu einem regen Austausch, wie die Einzelnen ihre Spiritualität und ihr Versprechen im Alltag leben und wie sie ihr Miteinander in der Weg-Gemeinschaft gestalten. Dies tat gut, machte Mut für den eigenen Weg und gab Anregungen für die je eigene Gemeinschaft.
Nach dem Mittagessen im Klostersaal, begrüßte die neue Provinzoberin Schwester Maria Paola Zinniel die Anwesenden recht herzlich. Der Nachmittag begann mit einer meditativen Präsentation über Schwester Ulrika Nisch, die erste Selige der Erzdiözese Freiburg.
Höhepunkt und Abschluss des Tages war eine gemeinsame Anbetungsstunde in der Krypta der Seligen Schwester Ulrika, die von der Gemeinschaft "Maranatha" vorbereitet und gestaltet wurde. Alle, die an dieser Gebetszeit teilnahmen - auch viele Schwestern der Klostergemeinschaft waren der Einladung gefolgt - konnten erleben, wie das gemeinsame Gebet stärkt und ermutigt, im "Heute" Glauben zu leben und selbst Hoffnungszeichen zu sein.

NEUE LEITUNG IM KLOSTER HEGNE

Nach neun Jahren Dienst als Provinzoberin des Kloster Hegne übergab Schwester Benedicta-Maria Kramer dieses Amt ihrer von der Generalleitung ernannten Nachfolgerin Schwester Maria Paola Zinniel.

Der neuen Provinzleitung gehören somit ingesamt fünf Schwestern an (3. Bild von links nach rechts): Schwester Judith Brendan, Schwester Regina Maria Uhl, Schwester Maria Paola Zinniel (Provinzoberin), Schwester Birgit-Maria Krietemeyer (Assistentin) und Schwester Susanne Bader.

An der Amtsübergabe im feierlichen Sonntagsgottesdienst am 28. Oktober nahmen neben den Schwestern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters teil, ebenso zahlreiche Gäste, die mit dem Kloster auf vielfältige Weise verbunden sind.
In ihren Worten an die neue Provinzoberin beschrieb Schwester Benedicta-Maria dieses Leitungsamt als einen Dienst und Auftrag im Geist des Evangeliums, im Geist des heiligen Franziskus und in seinem Leitungsverständnis, im Geist der Gründer Pater Theodosius Florentini und Mutter Maria Theresia Scherer und auch der seligen Schwester Ulrika Nisch.
Schwester Maria Paola bekundete ihre Bereitschaft und ihr Ja zum neuen Auftrag; sie tue dies im Vertrauen auf Gott und auf die Unterstützung durch die Gemeinschaft und all der vielen Menschen, die mit auf dem Weg sind und das Kloster Hegne als geprägten Ort mitgestalten und weiter entwickeln.

Ein anschließender Stehempfang in den Räumen des Klosters bot Schwestern und Gästen die Gelegenheit zu Begegnung und Austausch, zum Abschiednehmen und zu neuem Kennenlernen.

DRUCKFRISCH: DAS BILDUNGSPROGRAMM 2019 IST DA!

Mit fast 100 Angeboten präsentieren wir Ihnen auch im kommenden Jahr wieder ein umfangreiches und vielfältiges Jahresprogramm.
Vom Malen in der lichtdurchfluteten Kreativwerkstatt über Besinnungstage im Schweigen oder Wanderexerzitien in der schönen Bodenseeregion bis zu Kursen im Bereich der christlichen Spiritualität reichen die Angebote des Referat Bildung.

Unterteilt ist unser Programm in sechs Themenbereiche:
~Exerzitien, Stille & Kontemplation
~Spiritualität, Glaube & Theologie
~Kreativität & Tanz
~Lebenssituationen & Gesundheit
~Führung und Spiritualität
~Vorträge

Weitere Infos unter: www.kloster-hegne.de/bildungsprogramm

Wir freuen uns auf die Begegnung und den Austausch mit Ihnen!

BEISPIELHAFTES BAUEN IM KLOSTER HEGNE

Das Verwaltungsgebäude "Haus Josef" des Kloster Hegne wurde von der Architektenkammer Baden-Württemberg als ein Bauprojekt für "Beispielhaftes Bauen" ausgezeichnet.

Das am Westrand des Klosterareals gelegene, dreistöckige und langestreckte moderne Verwaltungsgebäude mit zusätzlichen Wohnungen bildet eine weithin sichtbare Nahtstelle zwischen äußerem und innerem Klosterareal. Der Bau nimmt die historischen Formen der bestehenden sakralen Klosterarchitektur auf und zeugt als neuzeitliches Zentrum der wirtschaftlichen Führung des Klosters, seiner Werke und ist zudem Sitz der Stiftung Kloster Hegne.

Ein Zitat aus der Jurybegründung: "Es ist damit ein eindrucksstarkes architektonisches Symbol der Zukunftsorientierung einer klösterlichen Gemeinschaft, die Werte lebt, geistliches Zentrum ist und zugleich ihren Platz als soziales Wirtschaftsunternehmen der Region behauptet und ausbaut."

Am 7.Februar 2019 wird die Urkunde im Landratsamt Konstanz verliehen und die Ausstellung der Preisträger eröffnet.

WECHSEL IN DER PROVINZLEITUNG STEHT BEVOR

Schwester Benedicta-Maria Kramer übergibt nach 16 Jahren an Maria Paola Zinniel

Ab November dieses Jahres haben die Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz in Hegne eine neue Provinzleitung. Am 28. Oktober übergibt die bisherige Provinzoberin Schwester Benedicta-Maria Kramer dieses Amt ihrer bereits von der Generalleitung ernannten Nachfolgerin Schwester Maria Paola Zinniel.

Schwester Benedicta-Maria war insgesamt sechzehn Jahre im Leitungsdienst der Gemeinschaft, davon neun Jahre als Provinzoberin. Ebenso beenden Schwester Josefa Maria Harter (Assistentin) nach vierzehn Jahren und Schwester Therese Maria Wetzel nach sechs Jahren ihren Dienst in der Provinzleitung.

Sr. Maria Paola, die Nachfolgerin von Schwester Benedicta-Maria, hat zwölf Jahre Leitungserfahrung. Dem neuen Leitungsteam gehören vier weitere Schwestern als Provinzrätinnen an: Schwester Birgit-Maria Krietemeyer (Assistentin), Schwester Regina Maria Uhl, Schwester Susanne Bader und Schwester Judith Brendan.

Die Übergabe, zu der auch die Schwestern der Außenstationen erwartet werden, erfolgt am 28. Oktober im Rahmen der sonntäglichen Eucharistiefeier um 10 Uhr in der Klosterkirche mit anschließendem Stehempfang im Klostersaal.

Im Südkurier finden Sie weitere Informationen.

SWR-KAMERATEAM DREHTE IM KLOSTER HEGNE - EXPEDITION IN DIE HEIMAT

Ein strahlender Herbsttag schuf den optimalen Rahmen für die Dreharbeiten im Marianum, im Haus Ulrika, in der Krypta, im Haus Franziskus, im Hotel St. Elisbabeth, in der Kreativwerkstatt, im Klostersaal und am See.

Gemeinsames Fazit aller Beteiligten am Abend: Es war ein rundum gelungener und für beide Seiten interessanter Tag! Wann die Aussendung der Serie "Expedition in die Heimat" mit der Moderatorin Annette Krause erscheint, ist noch nicht final geklärt. Wir werden den Termin frühstmöglich bekannt geben.

Ein paar exklusive Einblicke in die Dreharbeiten: