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KIRCHE DES MONATS - KAPELLE ST. ELISABETH IM KLOSTER HEGNE

Die Kirchlichen Nachrichten Konstanz berichteten in der Ausgabe vom August/September über ihre Kirche des Monats  -  die Kapelle im Hotel St. Elisabeth im Kloster Hegne. 

Hier finden Sie den kompletten Artikel.

Wenn Sie sich für die gesamte Online-Ausgabe der Kirchlichen Nachrichten Konstanz interessieren, finden Sie diese hier.

DAS HEGNER SCHLOSS HAT SEINE SPITZE WIEDER ...

Teilschädigungen am Zwiebelturm des Kloster Hegne und die Instabilität der Zierspitze waren Anlass genug für eine aufwendige gewerkübergreifende Sanierung.

Aber wie können die unterschiedlichsten Restaurierungsarbeiten in dieser Höhe an einem zwiebelförmigen Turm am besten vorgenommen werden? Die Lösung, in Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt, Frau Dr. Schneider und dem Landratsamt Konstanz, Frau Kunz, lag auf der Hand: Der Zwiebelturm musste heruntergehievt werden, um die Arbeiten direkt auf dem Boden ausführen zu können.

Im Mai 2018 wurde die 2,5 Tonnen schwere Turmkonstruktion unter Anleitung der Zimmermänner von Holzbau Schmäh mittels eines Autokrans der Firma Gräber, Konstanz herunterbalanciert. Erfolgreich begannen die Arbeiten aller Gewerke: Flaschner, Blechner, Kunstschmied und Schlosser, Glockentechniker, Statiker, Restauratoren und Zimmermänner. Die Sicherung und der Erhalt der historischen Putz- und Farbfassungen wurde in die Hände der Restauratoren der Firma Ernst Loch GmbH, Sigmaringen gelegt. Die Schlosserei und Kunstschmiede Straub aus Allensbach war verantwortlich für die Festigung und Sicherung des Zierschmucks an der Turmspitze. Für die Statik wurde die Firma IGU Tragwerksplanung, Uhldingen-Mühlhofen beauftragt. Im Rahmen der Sanierung wurde auch das historische Geläut und die Glockentechnik von der Firma Schneider aus Schonach überarbeitet. Den Erhalt und die Reparatur der historischen Kupferbleche sowie die Ergänzung des Blitzschutzes wurden von der Blechnerei Singler, Allensbach ausgeführt. Die Zimmermänner von Holzbau Schmäh, Meersburg ergänzten das Dach mit Schieferdeckung. Zugleich wurden die Fenster im Turmzimmer unterhalb der Turmkonstruktion vorsichtig restauriert und der historische Fensterbestand denkmalgerecht saniert. Für das Herunternehmen und Hochziehen der Turmspitze war Holzbau Schmäh ebenfalls verantwortlich. Eine spannende und ganz und gar nicht alltägliche Aufgabe, welcher sich die Zimmermänner stellten. Mit Bangen im Vorfeld, aber Bravour und großem Geschick wurde der Zwiebelturm am Donnerstag, den 19.07.2018 wieder an seinen ursprünglichen Platz gezogen und strahlt nun in neuem Glanz über das Schloss Hegne. Die Gesamtkoordination lag in den Händen von Zimmermeister und Restaurator Sebastian Schmäh aus Meersburg. 165.000 EUR brutto beträgt das Gesamtvolumen. Aus den Mitteln des Denkmalförderprogramms des Landes erhält das Kloster Hegne 29.000 EUR.

Wussten Sie schon, was sich historisches im Schloss ereignet hat? Wie wurde das Schloss Hegne zum Wohnsitz der Barmherzigen Schwester vom Heiligen Kreuz? 1892 erfolgte die Ausschreibung des Schloss Hegne zum Verkauf. Umgehend erwarb im Auftrag der Generalleitung von Ingenbohl Pfarrer Scheu das Anwesen und es wurde zum Wohnsitz der badischen Schwestern. Für die Schwestern ist von da an Hegne der Ort, an dem sie spirituelle Heimat finden.

Das Schloss ist heute noch der Ort der Formation (Ordensausbildung), an dem junge Frauen, die die Lebensform der Ordensschwester als Weg ihrer Nachfolge wählen, in die Ordensgemeinschaft eingeführt werden. Sie durchlaufen im Schloss die verschiedenen Stufen der Ordensausbildung, bis sie sich ganz für das Leben als Barmherzige Schwester vom heiligen Kreuz entscheiden."

Beachtlich ist, dass das Schloss Hegne nicht nur religiöse sondern auch geschichtliche Bedeutung gewann. Auf Betreiben des damaligen Apostolischen Nuntius' im Deutschen Reich und späteren Papstes Pius XII., Eugenio Pacelli, konnten Konkordate mit Bayern (1924), Preußen (1929) und schließlich mit Baden geschlossen werden. Das Badische Konkordat wurde im Oktober 1932 im Schloss in Hegne unterzeichnet - kirchlicherseits von Pacelli, seit 1930 Kardinalstaatssekretär, und staatlicherseits von Vertretern der Zentrum-geführten badischen Regierung. Der Vertrag sollte die Beziehungen zwischen der Kirche in Baden, namentlich im Erzbistum Freiburg, und dem Badischen Staat dauerhaft regeln.

Das Aufsetzen der Turmspitze lässt sich in der Online Ausgabe des Südkuriers vom 19.07.2018 eindrucksvoll nachvollziehen.

Anschließend wurde am Montag, den 23.07.2018 der Adler auf die Turmspitze in schwindelerregender Höhe montiert.

 

 

 

REISEBERICHT: ZURÜCK ZU DEN WURZELN ...

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aller Werke des Klosters Hegne und drei "Hegner Schwestern" machten eine Reise in die Vergangenheit zu den Wurzeln des Ordens der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz nach Altdorf und Ingenbohl in der Schweiz.

Der Besuch des Kulturklosters Altdorf gab einen Einblick (und auch einen tollen Ausblick) auf die erste Begegnungsstätte zwischen dem Gründer Pater Theodosius Florentini (Kapuziner) und Mutter Maria Theresia Scherer – ein inspirierender, spiritueller Kraftort in traumhafter Lage.

Das Mutterhaus in Ingenbohl beherbergte mit bester schweizer Klosterküche zum „Zmittag" die hungrigen Gäste. Bei der anschließenden Klosterführung durfte man dem Mutterhaus sprichwörtlich „aufs Dach steigen"  –  und einen Ausblick wie aus dem Bilderbuch bestaunen. 

Um den zukünftigen Besuchern nicht zu viel zu verraten, aber doch einen kleinen Einblick (oder Ausblick) zu gewähren nur eine kleine Impression aus dem Klosterkirche in Ingenbohl. Eine wahrlich „spannende" Kirche.

Der Besuch in der Krypta mit dem Grab der Gründerin Mutter Maria Theresia Scherer rundete den Besuch, der die spirituelle Kraft des Ordens spürbar machte, ab.

Der Besuch in Ingenbohl, so waren sich alle einig, stärkt das Bewusstsein, dass es etwas ganz Besonderes ist in einer weltweit organisierten Ordensgemeinschaft  mitwirken und daran teilhaben zu dürfen. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön an alle, die den „Reisenden in die Vergangenheit" diesen Tag ermöglicht haben.

UNVERGESSEN - DAS VINCENTIUS-KRANKENHAUS UND DIE DORT TÄTIGEN SCHWESTERN

Konstanz verabschiedet sich vom alten Vincentius-Krankenhaus. 

Das Bild der Ordensschwestern und das Vincentius-Krankenhaus in Konstanz - bis zum letzten Moment tief miteinander verbunden. 110 Künstler und mehr als 200 Kinder aus der Region hatten das Vincentius-Krankenhaus mit Installationen und Bildern zu einem riesigen Ausstellungsraum umfunktioniert. Einige banden die Klinikräume in ihr Werk ein, machten etwa aus dem früheren Reinraum einen Herd für Keime und aus der Eigenblut- die Eigenbildspende.

An der Fassade stach das riesige schwarz-weiß Foto zweier Klosterschwestern ins Auge. Das Großporträt steht für die Zeit, in denen die Ordensschwestern vom Kloster Hegne bedeutende Rollen im Haus einnahmen. Michaela Westfeld Lang erkannte eine der Frauen gleich wieder: "Das ist Schwester Johanna". Westfeld Lang war schon als Kind eng mit dem "Vince" verbunden. Die beiden Schwestern auf dem Foto sind die beiden letzten Krankenschwestern aus Hegne, die in der Vinzentiusklinik gewirkt haben: Sr. Ursula-Maria und Sr. Johanna.

Lesen Sie hier gerne mehr:

https://www.suedkurier.de/region/kreis-konstanz/konstanz/Bunte-Kunst-und-viele-Erinnerungen-Rund-7000-Buerger-nehmen-Abschied-vom-alten-Vincentius-Krankenhaus;art372448,9808821

 

 

NOVIZIATSAUFNAHME MIT EINKLEIDUNG - WIR BEGRÜßEN SR. MARIE-SALOME!

Am Samstag, 7. Juli, durften wir voller Freude die Noviziatsaufnahme mit Einkleidung von unserer Postulantin Michaela Schwert feiern! Es war ein bewegender Wortgottesdienst, der überschrieben war mit "Wir verkünden Christus als den Gekreuzigten und Auferstandenen" - und so schon viel über die Berufung und Sendung unserer Novizin - und letztlich von uns allen - aussagt! Michaela bekam in der Feier das Ordenskleid und unsere Lebensregel überreicht und wird jetzt mit einem neuen Namen gerufen: Sr. Marie-Salome!

In der Ausführung über ihren neuen Namen sprach Sr. Marie-Salome von den beiden Frauen, die in Jesu Fußspuren gingen. Maria als seine Mutter und Salome, die am Fuß des Kreuzes stand, aber auch Zeugin der Auferstehung wurde.

Beim anschließenden Beisammensein gratulierten viele Gäste und freuten sich mit unserer neuen Novizin!

Wir wünschen Sr. Marie-Salome von Herzen, dass diese beiden Frauen sie in ihrer Sehnstuch bestärken, Jesus Christus als den Gekreuzigten und Auferstandenen zu verkünden - und dass sie so immer mehr in unsere Gemeinschaft hineinwächst als Barmherzige Schwester vom heiligen Kreuz!

Weitere Bilder finden Sie hier!

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„STIFTUNG KLOSTER HEGNE“ IST ERRICHTET - RÜCKSCHAU AUF EIN SCHÖNES FEST

"Nein, wir sind nicht fertig - aber neues Leben bricht auf!"

So die letzten Worte der Begrüßung von Schwester Benedicta-Maria Kramer, Provinzoberin, beim Stiftungsfest am 15. Juni 2018.

"Lassen wir uns darauf ein!" - Schlusswort der Predigt von Weihbischof Dr. Michael Gerber im Festgottesdienst.

Wir alle - Schwestern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - haben uns eingelassen: ab 2014 auf den Organisationsentwicklungsprozess und weiter ab 2016 auf den Stiftungsprozess. Und nun ist sie da, die Stiftungsurkunde! Mit Datum 8. Mai 2018, dem Fest der Seligen Schwester Ulrika Nisch, hat das Kultusministerium diese Urkunde unterzeichnet und damit die Stiftung Kloster Hegne rechtskräftig errichtet.

Mit einem Fest, an dem auch die Schwestern der Generalleitung aus dem Mutterhaus in Ingenbohl teilnahmen, feierten Schwestern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zahlreiche Gäste am 15. Juni dieses für das Kloster Hegne bedeutsame und zukunftsweisende Ereignis. Ein feierlicher Gottesdienst in der Klosterkirche mit Weihbischof Dr. Michael Gerber eröffnete den Tag. In ihrer Begrüßung wertete die Provinzoberin Schwester Benedicta-Maria Kramer die Stiftungsgründung als eine Entscheidung, welche die Erfüllung des Auftrags der Schwestern auch in Zukunft gewährleiste: nämlich in den Bedürfnissen der Zeit den Anruf Gottes zu erkennen und darauf konkret handelnd Antwort zu geben zum Wohl der Menschen. Weihbischof Dr. Gerber sprach in seiner Predigt vom Kloster Hegne als einem "geprägten Ort", geprägt durch die Nähe zum Bodensee, die landschaftliche Ästhetik und die unterschiedlichen Einrichtungen. Aber es gehe um eine noch viel tiefere Prägung: "Wir glauben, dass der Himmel die Erde berührt, weil Gott hier die Herzen von Menschen berührt."

Generaloberin Schwester Marija Brizar gab in ihrem Grußwort der Freude darüber Ausdruck, dass für die neue Stiftung Herr Thomas Scherrieb als Vorstand, Herr Johann Roth als Vorsitzender des Stiftungsrats und Herr Helmut Kennerknecht als Stiftungsratsmitglied gewonnen werden konnten. Der Stiftungserrichtung war ein mehrjähriger Prozess der Organisationsentwicklung mit fachlicher Begleitung voraus gegangen, in den viele unterschiedliche Menschen eingebunden waren: die Führungs- und Leitungskräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Schwestern. Ihnen allen dankte die Provinzoberin Schwester Benedict-Maria in einem lebendigen und sehr persönlich und kreativ gestalteten Akt beim anschließenden Stiftungsfest und würdigte ihren Einsatz im guten Miteinander. "Neues Leben bricht auf!" - Diese Worte der Begrüßung am Morgen wurden am Stiftungsfest zur lebendigen Erfahrung und prägten den ganzen Tag über die Stimmung. Dankbar und zuversichtlich gehen wir weiter!

Lesen Sie hier den Artikel aus dem Konradsblatt dazu!

DEM HIMMEL SO NAH - ORDENSSCHWESTERN FLIEGEN NACH KROATIEN

Ganz nach dem Motto :"Wer fliegen will, muß den Mut haben, den Boden zu verlassen." (© Walter Ludin (*1945), Schweizer Journalist, Redakteur, Aphoristiker und Buchautor, Mitglied des franziskanischen Ordens der Kapuziner) flogen Sr. Silveria, Sr. Maria Theresia, Sr. Mihovila und Sr. Josefa am Freitag - teilweise zum ersten Mal in ihrem Leben - nach Kroatien. Dort durften sie die Provinz Baden-Württemberg beim Jubiläumsfest (150 Jahre Provinz Kroatien) vertreten.

​Die Provinz Kroatien wurde im Jahr 1868 gegründet und feierte in diesen Tagen ihr 150jähriges Jubiläum. Am 07. Juni 1868 kamen die ersten Kreuzschwestern nach einer Reisezeit von 7 Tagen aus dem Mutterhaus Ingenbohl am neuen Wirkungsort in Dakovo/Kroatien an. Seither setzen sich die Schwestern im Geist der Gründer, Pater Theodosius und Mutter Maria Theresia, mit ganzem Herzen für die Erziehung von Kindern und Jugendlichen in Schulen, Internaten und Kindergärten ein, ebenso auch in der Pflege von kranken und alten Menschen, in einer Vielzahl von sozialen Diensten und in besonderer Weise in der Gemeindepastoral ein. Heute erstreckt sich die Schwesternprovinz Kroatien auf mehrere Länder - Kroatien, Serbien, Kosovo und Montenegro.Aus allen Diözesen und Gemeinden, in denen die kroatischen Schwestern leben und wirken, feierten Bischöfe und Priester den Festgottesdienst mit. Aus allen europäischen Provinzen waren Schwestern zum Jubiläumsfest am 9. Juni angereist und erlebten die herzliche Gastfreundschaft der kroatischen Mitschwestern. Ein wirklich tolles Fest!

Pilgern nach Hegne - eine kleine Rückschau auf ein großartiges Wochenende

Am Wochenende fand das Angebot Pilgern nach Hegne unter dem Motto "Mehr als du denkst" statt und rund 150 Jugendliche sind unserer Einladung gefolgt.

Von den verschiedensten Orten aus sind sie aufgebrochen und haben sich zu Fuß auf den Weg nach Hegne gemacht. Hier erwartete die jungen Pilger dann ein buntes Programm. Am Samstagabend starteten wir im Stall damit, dass sich die Gruppen untereinander kennenlernten und von ihren Erlebnissen unterwegs berichteten. Weiter ging es dann mit "Stay&Pray" (Anbetung und Lobpreis) in der Klosterkirche. Den Sonntagmorgen begannen wir mit einem Morgenlob. Auf dem Weg zum See ließen wir uns von den ersten Jüngern berichten, wie sie damals Jesus kennengerlernt haben und fragten auch uns selbst, was es für uns bedeutet, Jesus nachzufolgen oder welchen Plan er für unser Leben hat. Am Schluss durfte Jeder seinen Namen auf einen kleinen Fisch schreiben und sich im großen Netz festmachen. Den Abschluss des Pilgerwochenendes bildete der Pilgergottesdienst mit Weihbischof Michael Gerber in der gut gefüllten Klosterkirche: Es ist immer "mehr als du denkst" - es ist der HERR.

 

 

Pfingstkonzert

Pfingstmontag, 21. Mai 2018, 19 Uhr, Klosterkirche

Pfingstkonzert mit dem Streichtrio Geschwister Behrens

Marina Behrens, Violine
Ines Behrens, Viola
Clarissa Behrens, Violoncello

Orgel: Sr. Mihovila Tenžera

Es erklingen Werke von J. S. Bach, A. J. Albrechtsberger, L. v. Beethoven und W. A. Mozart

Mit diesem Konzert eröffnet das Kloster das Hegner Sommerprogramm 2018!

Inspirierende und spannende Wanderungen rund um das Kloster Hegne

 

 

 

Möchten Sie gerne spannende Geschichten aus dem Kloster und spirituelle Impulse erfahren?

Das Kultur- und Verkehrsbüro bieten zahlreiche Wanderungen rund um das Kloster Hegne an. Lassen Sie sich inspieren oder überraschen:

 

http://www.allensbach.de/de/tourismus/angebote/natur-trifft-seele

http://www.allensbach.de/de/tourismus/angebote/eine-zeitreise-rund-um-das-kloster