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ABGESAGT: WOCHE DER STILLE

Die Veranstaltung "Woche der Stille" wurde ABGESAGT!

 

Woche der Stille

Die im Frühjahr 2018 erstmals von den Konstanzer Altstadtpfarreien durchgeführte „Woche der Stille“ wird aufgrund der vielen positiven Rückmeldung vom 15. Bis 22. März 2020 erneut angeboten. Neu ist, dass die „Woche der Stille“ sich in diesem Jahr nicht nur auf Konstanz begrenzt, sondern auch in Allensbach und auf der Reichenau Veranstaltungen stattfinden. Die Theodosius Akademie der Stiftung Kloster Hegne lädt zu folgenden Angeboten ein:

Mi, 18.03, 20 Uhr, Meditationsraum des Hotels St. Elisabeth
Offene Bibelmeditation
Do, 19.03., 15-16 Uhr, Theodosius Akademie, Haus Ulrika
Schwester Ulrika Nisch – Die leise Stimme
Meditative Präsentation
Fr, 20.03., 19.30-20.30 Uhr, Meditationsraum des Hotels St. Elisabeth
Das Gebet der liebenden Aufmerksamkeit als achtsamer Tagesabschluss -
eine Einführung
Sa, 21.03., 14-16 Uhr, Krypta der Klosterkirche
Meiner Sehnsucht Raum geben
Impulse und Stille

Weitere Infos uns das komplette Programm finden Sie hier: www.stille-in-konstanz.de

100 JAHRE KRANKENPFLEGESCHULE SINGEN

Die Einladung zum Festakt „100 Jahre Krankenpflegeschule“ Singen freute uns und mit unserem „Bussle“ fuhren Sr. Maria Paola Zinniel (Provinzoberin), Sr. Benedicta-Maria Kramer, Sr. Antonia Pia Soder, Sr. Regina Teresa Zimmermann, Sr. Karlena Haberle, Sr. Angela Maria Wegmann und Sr. Praxedis Selk nach Singen.

Nach den Begrüßungen im Bürgersaal im Rathaus in Singen folgten "Impressionen der Pflegeausbildung - gestern – heute – morgen" und Festansprachen aus Politik und Gesellschaft.

Eine besondere Freude war es für uns, dass Schwester Liliane Juchli aus dem Mutterhaus in Ingenbohl, einen Festvortrag hielt: „Erlebte Pflegegeschichte – eine Spurensuche“

Schon sehr früh erkannten wir die Notwendigkeit der Pflegeausbildung,  nach dem Motto „Was Bedürfnis der Zeit ist Gottes Wille“  (Pater Theodosius Florentini).

Auf Initiative unserer Generaloberin Schwester Reginalda Lindauer (Brief an die Stadt Singen und dann deren Zusage) konnte die Stadt Singen 1920 eine Krankenpflegeschule errichten. Die 1. Unterrichtsschwester war  Sr. Hirlanda,  die 20 Jahre die ersten Kandidatinnen und später Schülerinnen unterrichtete.

Schwester Liliane Juchli war die Pionierin der Kreuzschwestern, die das 1. Buch für die Anleitung und Ausführung der Krankenpflege schrieb. Sehr lebhaft berichtete Sr. Liliane über ihre eigenen Erfahrungen in der Krankenpflegeausbildung.  Sie  hat durch ihre Arbeit die Lehre der Krankenpflege sehr nachhaltig beeinflusst.

Am Podiumsgespräch : Pflege-Talk zum Thema „Pflegeberufe im Wandel“ nahmen teil:  Sr. Benedicta-Maria Kramer, Andreas Westerfellhaus, Dr. Bettina Schiffer, und Personen aus dem Gesundheitszentrum Singen.

Nicht zu übersehen war „Pepper“, der Roboter für die Krankenpflege „Morgen“, der zur Belustigung beitrug.

Unsere Schwestern erfuhren an diesem Abend eine große Wertschätzung für das jahrzehntelange Wirken der Kreuzschwestern im Klinikum in Singen.

TAG DER OFFENEN THEODOSIUS AKADEMIE

Weit offen standen am 15. Februar die Türen und Räume im Haus Ulrika. Seit Anfang des Jahres ist dieses Haus am Zentralen Parkplatz des Klosters Sitz der neu gegründeten Theodosius Akademie. Deren Motto: „Einfach anders.“.


Zahlreiche Besucher folgten der Einladung, um die Räumlichkeiten und die vielfältigen Angebote der Akademie kennen zu lernen, um mehr über den Namensgeber Pater Theodosius Florentini (Gründer der Ordensgemeinschaft) zu erfahren, um sich an einer Klosterführung zu beteiligen oder am „runden(Steh-)Tisch“ bei Kaffee und Gebäck mit anderen ins Gespräch zu kommen, insbesondere aber um das angekündigte Podiumsgespräch mit interessanten Gesprächspartnern mitzuerleben.

„In unterschiedlichsten Vernetzungen und Kontakten dynamisch und dialogisch mit Menschen unterwegs sein“- so hatte Sr. Benedicta-Maria Kramer (Vorstand in der Stiftung) tags zuvor beim Festakt das Selbstverständnis der Theodosius Akademie umschrieben. Dies wurde nun gleich konkret in der von Tobias Bücklein moderierten und musikalisch umrahmten Podiumsdiskussion, in der Prof. Dr. Claudius Marx, Geschäftsführer der IHK Konstanz, mit ihr und dem Leiter der Akademie, Markus R. T. Cordemann, ins Gespräch kam. Dieses stand mit Bezugnahme auf das Motto der Akademie unter dem Thema „Einfach anders. wirtschaften“.

Wenn das „anders“ so verstanden wird, dass beim Wirtschaften auch der Aspekt der Werte und die Frage nach der Notwendigkeit und dem Sinn eines Produkts zu berücksichtigen seien, dürfe dies nicht nur einseitige Forderung an die Wirtschaft sein, sondern müsse als gesamtgesellschaftliche Herausforderung gesehen und angegangen werden. Unterschiedlichen Interessengruppen für die Auseinandersetzung mit diesem Thema und mit anderen gesellschaftlich drängenden Fragen ein offenes Forum zu bieten, könne u. a. eine lohnende Aufgabe für die neu gegründete Theodosius Akademie sein. - 
Dies wäre, ganz im Sinn des Namensgebers Theodosius Florentini, auch eine Antwort auf ein Bedürfnis unserer Zeit!

 

FEIERLICHE ERÖFFNUNG DER THEODOSIUS AKADEMIE

Theodosius Akademie – nun offiziell und feierlich in Hegne eröffnet

Im Chorraum der Klosterkirche, in welcher der Festakt stattfand, ein großes Bild von Pater Theodosius Florentini, Gründer der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz, und vor dem Bild ein Paar seiner abgelaufenen Schuhsohlen – sprechendes Symbol und konkretes Zeugnis für das tatkräftige Wirken und unermüdliche Unterwegssein des Namensgebers der Akademie.

Schwester Maria Paola Zinniel, Provinzoberin, eröffnete ihre Begrüßung der zahlreich zum Festakt erschienenen Gäste und Schwestern mit den Worten: „Was wir heute tun, entscheidet darüber, wie die Welt von morgen aussieht.“ Die Stiftung Kloster Hegne und die neu gegründete Theodosius Akademie übernehmen Mitverantwortung beim Gestalten einer guten Zukunft.
Thomas Scherrieb, Vorstand der Stiftung und Verwaltungsdirektor, erläuterte die Hintergründe und bisherige Entwicklung der 2018 errichteten Stiftung Kloster Hegne, die nun mit der Theodosius Akademie ein weiteres Tätigkeitsfeld begründete.

Wie diese unter dem Motto „einfach.anders“ ihren Auftrag versteht, verdeutlichte Schwester Benedicta-Maria, Vorstand der Stiftung: Neben den üblichen Bildungsangeboten einer Akademie wolle die Theodosius Akademie die Wertekultur, den spirituellen Kern der Ordensgemeinschaft und die Botschaft der seligen Schwester Ulrika Nisch lebendig halten und vermitteln - nach innen in die Stiftung und nach außen in unterschiedlichsten Vernetzungen und Kontakten, dynamisch und dialogisch unterwegs mit anderen Menschen.
Sr. Christiane Jungo vom Kloster Ingenbohl die den Festvortrag hielt, gelang es mit ihrer Präsentation vorzüglich, den Anwesenden, den charismatischen Namensgeber der Akademie, Pater Theodosius Florentini, lebendig vor Augen zu führen – inspirierend und innovativ, mutig und mit unerschütterlichem Gottvertrauen.

Das Fest ging weiter im Haus Ulrika am Zentralen Parkplatz, dem Sitz der Theodosius Akademie. Markus R. T. Cordemann, Leiter der Akademie, gab einen kurzen Rückblick über die Wegstrecke bis zu deren Gründung, im Anschluss daran segnete Spiritual Helmut Miltner das Haus und alles und alle, denen die neue Bestimmung des Hauses nun dient.

Im Saal Pirmin des Hotels St. Elisabeth war dann bei einem reich und liebevoll bereiteten Imbiss Gelegenheit zur Begegnung, zum Gespräch und zur leiblichen Stärkung. „Insgesamt eine runde Sache!“ – so am Schluss kurz und bündig und anerkennend der Kommentar einer Teilnehmerin.

 

KOLUMNE: VUCA - EINE IM WANDEL BEFINDLICHE GESELLSCHAFT

 

 

Sr. Benedicta-Maria Kramer (Stiftungsvorstand Stiftung Kloster Hegne und ehemalige Provinzoberin des Kloster Hegne) berichtet in einer Kolumne über die VUCA-Welt und die Herausforderungen die diese Welt zu bieten hat.

Die Kolumen finden Sie hier!

 

 

WELTKLASSE AM KLAVIER MIT ALEKSANDRA MIKULSKA

Samstag, 25. Januar 2020, 19 Uhr, Foyer im Marianum

Wieder lädt das Kloster zu einem großen Klavierabend mit der polnischen Pianistin Aleksandra Mikulska ein. Sie spielt Werke von J. S. Bach und Frederic Chopin.
Aleksandra Mikulska gehört zu den bedeutendsten Vertretern einer jungen Generation von Ausnahmepianisten. Die von Frédéric Chopin einst für das Klavierspiel geforderten Eigenschaften verkörpert sie in höchstem Maße: Sensitivität, musikalische Ausdrucksfähigkeit und makellose, transparente Spieltechnik. Ihre Interpretationen wurden mit zahlreichen internationalen Prämierungen ausgezeichnet, darunter dem Sonderpreis als beste polnische Pianistin beim XV. Internationalen Frédéric-Chopin-Wettbewerb in Warschau.
Eintritt ist kostenlos, Spende erbeten.

GOTTESDIENST ZUM 125 JÄHRIGEN - IMPRESSIONEN UND EINBLICKE

Erinnern - Gedenken - Danken. Dies konnten alle Teilnehmenden im Gottesdienst am 17. Januar 2020 erleben und vollziehen: in Worten, Musik und Liedern, im gemeinsamen und stillen Gebet – auch im Schauen. Denn vor dem Altar waren die Bilder unserer Gründer P. Theodosius und Mutter Maria Theresia aufgestellt. Und neben dem gekreuzigten Christus am Lebensbaum stand das Gemälde mit dem Baum, der die Entwicklung der Provinz von den Anfängen bis zum Jahr 1927 zeigt.
Die Provinzleitung hatte zum Gottesdienst eingeladen und diesen auch sehr ansprechend und berührend für Geist und Herz vorbereitet, auch nährend für den Leib: Denn am Schluss des Gottesdienstes überreichte Provinzoberin Schwester Maria Paola für jeden Konvent „gebackene 125 Jahre"!

Schwester Maria Paola in ihrer Ansprache:
„…  Einerseits 125 Jahre Gottes Treue zu unserer Provinz. Andererseits 125 Jahre Treue vieler Schwestern zu ihrer Berufung, ihrer Sendung und zu unserer Gemeinschaft.
125 Jahre, viele Monate und noch mehr Wochen und Tage, in denen viel Gutes geschehen ist, in denen viele Hände viel gewirkt und bewirkt haben. Viele Augenblicke, in denen das Schwere in der Gesinnung von Kreuz und Auferstehung angenommen wurde...
Jede Schwester könnte von farbenfrohen Tagen erzählen und auch von grauem Alltag und dunklen Stunden. Freude und Leid, Hoffnung und Schmerz wurden angenommen, immer in dem Bewusstsein: Alles liegt in Gottes Hand.
In der Vergangenheit, im Jetzt und in der Zukunft wird uns Gott in seiner Treue und Liebe tragen, erhalten und nähren. Alles, was wir für unser Leben brauchen, schenkt er uns als Einzelne und als Gemeinschaft – als Ordensgemeinschaft, als Familiengemeinschaft und vor allem als Glaubensgemeinschaft.
ER, Jesus Christus, ist das Brot des Lebens für uns."
Zum anschließenden Abendessen und Beisammensein nach dem Gottesdienst verteilten sich die fünf Schwestern der Provinzleitung in die einzelnen Gemeinschaften, wo sich im lebendigen Austausch das Erinnern fortsetzte.

 

 

1895-2020: SEIT 125 JAHREN KLOSTER HEGNE - GOTTESDIENST

In diesem Jahr blicken die Schwestern des Klosters Hegne auf 125 Jahre Provinzgeschichte zurück. Mit Datum 1. Januar 1895 wurde die heutige Provinz Baden-Württemberg als 6. Provinz der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz gegründet. Zu diesem Zeitpunkt wirkten schon 323 Kreuzschwestern in 84 Niederlassungen in Baden und Hohenzollern. Es waren Frauen, die im 1856 gegründeten Mutterhaus der Kreuzschwestern in Ingenbohl/Brunnen in der Schweiz eingetreten waren und dann im Großherzogtum Baden und in der damals preußische Provinz Hohenzollern eingesetzt wurden.
Die junge Gemeinschaft und das neu gegründete Kloster in Hegne, auch die Tätigkeitsfelder der Schwestern in der ganzen Bandbreite sozialer Dienste, waren von so starker Anziehungskraft für Frauen, dass die junge Provinz nach 25 Jahren, also beim „Silbernen Jubiläum" im Jahr 1920, schon 1029 Schwestern in 192 Niederlassungen zählte. Heute, hundert Jahre danach, leben 204 Schwestern mit einem Altersdurchschnitt von 80 Jahren in Hegne und noch in 6 Gemeinden außerhalb: in Sigmaringen, Freiburg, Heitersheim, Lenzkirch, Rheinfelden-Herten und Erzingen.
Von den Anfängen bis heute waren es etwa 2700 Frauen, die ihre Berufung als Kreuzschwestern in Hegne selbst und in der ganzen Provinz lebten - offen für Gott und offen für die Menschen, denen ihre Dienste galten. Diese sind bis heute zu fassen in den Stichworten Bildung und Erziehung, Pflege und Betreuung, Begleitung, Gastlichkeit für Leib und Seele.

Am Freitag, 17. Januar 2020 um 17 Uhr eröffnen die Hegner Kreuzschwestern das Jubiläumsjahr mit einem Dankgottesdienst in der Klosterkirche und laden herzlich ein zum Mitfeiern!

Das Foto zeigt das Schloss im Jahr 1892 beim Ankauf durch die Schwestern

VILLINGER SCHWESTERN: EINE ERFÜLLTE UND ERFÜLLENDE ZEIT ENDET

Neuer Abschnitt für die Villinger-Schwestern. Nach 39 bzw. 32 Jahren Dienst in der Sozialstation Villingen kehren Schwester Maria Salvator und Schwester Mechtilde ins Provinzhaus zurück. MIt ihnen endet zugleich die Ära der Hegner Kreuzschwestern in der Stadt.

Lesen Sie hier!

 

SÜDKURIER 24.12.19: HIER (IN DER THEODOSIUS STUBE DES KLOSTER HEGNE) GEHT ES ZU WIE IN BETHLEHEM