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„ABER INS KLOSTER GEH ICH NICHT“ – SENDUNG DES BR

Schwester Gudrun hat einen Schutzengel – die selige Schwester Ulrika

Schwester Gudrun – heute 45 Jahre alt, Franziskanerin und Leiterin eines Kinderheims im Allgäu macht eine Zeitreise zurück zu den Wurzeln ihres Wegs ins Ordensleben. Ab Minute 19 ist zu sehen, wie sich der Gedanke ins Kloster zu gehen vor circa 20 Jahren in einer sehr intensiven Woche mit Sr. Benedicta-Maria im Kloster Hegne formt. Es war der Beginn eines Ringens, die Weckung eines tiefen Bedürfnisses, ein Weg gegen innere Widerstände. Bald nach ihrem Aufenthalt in Hegne, am 08.Mai – dem Tag der seligen Ulrika Nisch – zu der Gudrun in Hegne viel gebetet hatte, erlebte sie einen schicksalhaften Verkehrsunfall. Dies  erinnerte sie daran, dass sie sich wenige Monate zuvor doch so fest fürs Leben im Kloster entschieden hatte. Und damit war für sie klar: sie wird den Schritt ins Kloster wagen und Ulrika Nisch  wird ihr sozusagen als ein „persönlicher Schutzengel“ den Weg zeigen.

Hier kann man die vollständige Sendung des Bayrischen Rundfunks ansehen.

60 & 50 JAHRE GELEBTE TREUE

An den Samstagen 4. und 11. Mai feierten die Klostergemeinschaft und zahlreiche Gäste mit sieben Schwestern das Diamantene und mit sieben Schwestern das Goldene Ordensjubiläum - zunächst im feierlichen Gottesdienst in der Klosterkirche, danach beim festlichen Mittagsmahl und Nachmittagskaffee im Hotel St. Elisabeth in Hegne.
"Was vergangen, kehrt nicht wieder.
Ging es aber leuchtend nieder,
leuchtet's lange noch zurück!"
Wir wünschen den Jubilarinnen Gottes reichen Segen und Zuversicht für den weiteren Weg.

60 Jahre Profess
Von links: Sr. Angelika M., Sr. M. Wendelgard, Sr. M. Emelia, Sr. M. Nivarda, Sr. M. Servanda, Sr. M. Martinella, Sr. M. Andresa

 

 

 

 

 

 

 

50 Jahre Profess
Von links (hinten): Sr. Claudia M., Sr. Maria Theresia, Sr. Mary Selin, S. M. Irmunda
(vorne): Sr. Bernadette, Sr. Andrea, Sr. M. Tobias

140 JAHRE: LEISTUNG DER SCHWESTERN IN HERTEN LEBENDIG HALTEN

Enge Verbundenheit zeigt 140 jähriges Jubiläum in Herten - Teile des Kloster Hegne Logos wurden im  Jubiläumslogo des St. Josefshaus in Rheinfelden Herten eingebettet

Es begann 1879 in einem Bauernhaus mit 3 schwerbehinderten Kindern und 3 Schwestern, welche noch von der Ordensgründerin Mutter Maria Theresia Scherer persönlich zur Pflege dieser Kinder entsandt worden waren – der winzige Anfang einer langen Geschichte des St. Josefshauses in Herten. Unter seinem Dach pflegen und begleiten heute rund 1500 Mitarbeitende in 15 Gemeinden und Städten rund 2400 Menschen mit Behinderungen und Menschen im Alter. Ununterbrochen wirkten seit der Gründung 1879 Kreuzschwestern in dieser Einrichtung. Heute sind es noch 4 Schwestern und als Praktikantin unsere Novizin Sr. Marie-Salome.

Eine Ausstellung „140 Jahre Schwestern im St. Josefshaus“ würdigt im Jubiläumsjahr das segensreiche Wirken der Schwestern mit Fotos, Geschichten und Kurzfilmen rund um deren Dienst. An der Vernissage am 7. Mai nahm auch Schwester Benedicta-Maria Kramer, ehemalige Provinzoberin, teil und begrüßte mit Dr. Georg Cremer, ehemaliger Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, die Gäste.

Sprechendes Zeichen der langjährigen Verbundenheit des Klosters mit dem St. Josefshaus ist das Jubiläumslogo, in das Elemente des Klosterlogo aufgenommen sind: der geschwungene Weg und die 3 Wellen, Zeichen für Bewegung und Leben.
Die sehr empfehlenswerte Ausstellung ist bis 11. Oktober 2019 täglich von 09.00 bis 17.00 Uhr (sonntags bis 15 Uhr) im Hauptverwaltungsgebäude in Herten für Besucher geöffnet.

Lesen Sie mehr zum Wirken der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz in der Badischen Zeitung

KLOSTER HEGNE IM SWR-FERNSEHEN

Expedition ins Klosterleben - Ganz schön herzlich

SWR-KAMERATEAM DREHTE IM KLOSTER HEGNE

Erstausstrahlung: 19.04.2019 / 18:05 - 18:30 / SWR, Dokumentation / D 2019

Zum Film: HIER klicken.

Auszüge aus dem Pressetext des SWR:
Es gibt Klöster im Land, in denen ein reges Klosterleben stattfindet. Dass es da karg, streng, voller Entsagungen zugehe, denken die meisten. Um herauszubekommen, wie der Alltag im Kloster tatsächlich aussieht, besucht SWR Moderatorin Annette Krause die Gemeinschaft der barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz in Hegne am Bodensee, die Franziskanerinnen von Reute in Bad Waldsee und die Zisterziensermönche in Mehrerau bei Bregenz. Die Schwestern von Hegne zeigen Annette ihr Kloster und ihr freundliches Hotel. Außerdem laden sie Annette an ihren privaten Badestrand ein.

AUSSTELLUNG - KREUZWEG DER MIGRANTEN

Unter dem Titel „Kreuzweg der Migranten“ lädt das Kloster Hegne zu seiner nächsten Ausstellung ein. Zu sehen sind eine Skulptur und Bilder des Stuttgarter Bildhauers und Grafikers Joachim Sauter (*1956), der die Stationen eines klassischen Kreuzwegs verbunden hat mit der Odyssee eines Flüchtlings aus Afrika nach Lampedusa. 
Die Ausstellung kann vom Sonntag, 10. März bis Sonntag, 12. Mai täglich von 10-17 Uhr besucht werden: Kloster Hegne, Hotel St. Elisabeth.

UNSER JAHRESRÜCKBLICK 2018 IST DA!

„Mut zur Veränderung“ – unter diesem Motto steht unser Jahresrückblick 2018. Kurz zusammengefasst auf vier Seiten vermittelt er Einblick in wichtige Ereignisse und Entscheidungen in Kloster, Hotel St. Elisabeth, Altenpflegeheim Maria Hilf und Marianum – Zentrum für Bildung und Erziehung.

Schauen Sie rein!

Gerne kann diese Ausgabe - und auch zukünftige Aussendungen per Post - angefordert werden unter: Tel. 07533.807-111 bei Sr. Gerlinde oder per Email an info@kloster-hegne.de.

JAHRESPROGRAMM HAUS FRANZISKUS IST DA!

Das Haus Franziskus

Das Jahresprogramm 2019 des Haus Franziskus ist online.

Exerzitien, Gebetsangebote, das Mitleben im Haus Franziskus,  belebende Wochenenden ... das Portfolio bieten für Menschen zwischen 18 und 40 Jahren ein breites Angebot.

Schauen Sie rein!

 

UNTERHALTUNG UND ADVENTS-SHOPPING FÜR DEN GUTEN ZWECK

Zwei Veranstaltungen im Altenpflegeheim Maria Hilf dienen dem guten Zweck und haben Bewohner, Angehörige, Ordensschwestern und Besucher gleichermaßen inspiriert und begeistert.

Mit dem Erlös unterstützen alle Spender und Spenderinnen die indische Klostergemeinschaft bei ihrer Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe, bei der weite Teile des Landes zerstört wurden.

Am ersten Advent strömten viele Besucher ins Altenpflegeheim Maria Hilf um zu shoppen und zu bewundern, was von den Bewohnerinnen und Bewohnern während des ganzen Jahres liebevoll gestrickt und gebastelt wurde. Das Basar-Café war geselliger Treffpunkt für Schwestern, Bewohner und ihre Angehörige. Am Ende des Tages freuten sich alle über die stolze Summe von rund 2000 €.

Zusammen mit den Spenden für das Konzert des Jugend-Sinfonie-Orchesters, von 300 €, wird der Erlös an die Barmherzigen Schwestern in Kerala überwiesen. Das Konzert des Jugend-Sinfonie-Orchesters war nicht nur für die externen Besucher ein Highlight.

Insbesondere die Bewohner und Bewohnerinnen des Altenpflegeheims Maria Hilf schätzen dieses alljährliche Konzert. Die Bewohner haben durch eine Life-Ton-Übertragung aus der Kirche auch in den Zimmern oder in den Gemeinschaftsräumen die Möglichkeit dem Konzert zu lauschen - und das zeitlich passend, mitten in der Woche zwischen Kaffee und abendlicher Vesper.

TREFFEN DER WEG-GEMEINSCHAFTEN DER ERZDIÖZESE FREIBURG

"Hoffnung leben" - Treffen der Weg-Gemeinschaften der Erzdiözese Freiburg im Kloster Hegne

"Lasst uns Hoffnungszeichen sehen", mit diesen Worten begrüßte Schwester Dorothea Maria Oehler, Leiterin der "Gemeinschaft Lebensbaum" des Klosters Hegne, die 48 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Vernetzungstreffens der Weg-Gemeinschaften der Erzdiözese Freiburg.
Vor drei Jahren hatte ein erstes Treffen im Kloster St. Trudpert im Münstertal bei der Gemeinschaft "Maranatha" stattgefunden. Im Kloster Hegne trafen sich am 17.11.2018 Mitglieder folgender Weg-Gemeinschaften:

  • "Maranatha" von St. Trudpert,
  • Mitglieder des Freundeskreises Zoffingen,
  • Mitglieder der OFS der Region Freiburg
  • "Spoleto e.V." von Gengenbach
  • "Gemeinschaft Lebensbaum" Kloster Hegne

Ziel der Begegnung war das Kennenlernen und der Austausch untereinander, das voneinander Hören, das gegenseitige Stärken und die wohltuende Erfahrung, miteinander im Glauben unterwegs zu sein. Als Gastgeberin rückte die "Gemeinschaft Lebensbaum" des Kloster Hegne das Charisma der Gründer der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Kreuz, Pater Theodosius Florentini und Mutter Maria Theresia Scherer in den Mittelpunkt.

Ebenso konnten die Teilnehmer/innen mehr über die Ziele und die Struktur der "Gemeinschaft Lebensbaum" erfahren. In kleinen Gruppen kam es zu einem regen Austausch, wie die Einzelnen ihre Spiritualität und ihr Versprechen im Alltag leben und wie sie ihr Miteinander in der Weg-Gemeinschaft gestalten. Dies tat gut, machte Mut für den eigenen Weg und gab Anregungen für die je eigene Gemeinschaft.
Nach dem Mittagessen im Klostersaal, begrüßte die neue Provinzoberin Schwester Maria Paola Zinniel die Anwesenden recht herzlich. Der Nachmittag begann mit einer meditativen Präsentation über Schwester Ulrika Nisch, die erste Selige der Erzdiözese Freiburg.
Höhepunkt und Abschluss des Tages war eine gemeinsame Anbetungsstunde in der Krypta der Seligen Schwester Ulrika, die von der Gemeinschaft "Maranatha" vorbereitet und gestaltet wurde. Alle, die an dieser Gebetszeit teilnahmen - auch viele Schwestern der Klostergemeinschaft waren der Einladung gefolgt - konnten erleben, wie das gemeinsame Gebet stärkt und ermutigt, im "Heute" Glauben zu leben und selbst Hoffnungszeichen zu sein.

NEUE LEITUNG IM KLOSTER HEGNE

Nach neun Jahren Dienst als Provinzoberin des Kloster Hegne übergab Schwester Benedicta-Maria Kramer dieses Amt ihrer von der Generalleitung ernannten Nachfolgerin Schwester Maria Paola Zinniel.

Der neuen Provinzleitung gehören somit ingesamt fünf Schwestern an (3. Bild von links nach rechts): Schwester Judith Brendan, Schwester Regina Maria Uhl, Schwester Maria Paola Zinniel (Provinzoberin), Schwester Birgit-Maria Krietemeyer (Assistentin) und Schwester Susanne Bader.

An der Amtsübergabe im feierlichen Sonntagsgottesdienst am 28. Oktober nahmen neben den Schwestern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klosters teil, ebenso zahlreiche Gäste, die mit dem Kloster auf vielfältige Weise verbunden sind.
In ihren Worten an die neue Provinzoberin beschrieb Schwester Benedicta-Maria dieses Leitungsamt als einen Dienst und Auftrag im Geist des Evangeliums, im Geist des heiligen Franziskus und in seinem Leitungsverständnis, im Geist der Gründer Pater Theodosius Florentini und Mutter Maria Theresia Scherer und auch der seligen Schwester Ulrika Nisch.
Schwester Maria Paola bekundete ihre Bereitschaft und ihr Ja zum neuen Auftrag; sie tue dies im Vertrauen auf Gott und auf die Unterstützung durch die Gemeinschaft und all der vielen Menschen, die mit auf dem Weg sind und das Kloster Hegne als geprägten Ort mitgestalten und weiter entwickeln.

Ein anschließender Stehempfang in den Räumen des Klosters bot Schwestern und Gästen die Gelegenheit zu Begegnung und Austausch, zum Abschiednehmen und zu neuem Kennenlernen.