Das Altenpflegeheim Maria Hilf, getragen vom Kloster Hegne, feierte am Montag, den 29. September 2025, sein 25-jähriges Bestehen. Das Jubiläum wurde mit dem Schutzengelfest verbunden, das jedes Jahr an diesem Tag mit einem Gottesdienst begangen wird. Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitende, Ordensschwestern sowie zahlreiche Gäste erlebten einen festlichen Tag, der ganz im Zeichen von Dankbarkeit und Rückblick stand.
Die Geschichte der heutigen Einrichtung reicht zurück bis ins Jahr 2000, als das Pflegeheim offiziell eröffnet wurde. Bereits nach der Schließung des Schwesternkrankenhauses im Jahr 1996 hatten die Ordensschwestern den Übergang vorbereitet. Das historische Gebäude stammt aus dem Jahr 1914 und blickt somit auf 111 Jahre Geschichte zurück. Bedeutende Meilensteine waren die Eröffnung des vierten Wohnbereichs als Heimat für an Demenz erkrankte Menschen im Jahr 2006 sowie die Erweiterung durch die Sozialstation im Jahr 2017.


Der Festtag begann mit einem feierlichen Gottesdienst in der Hauskapelle mit Pater Stephanos von der Reichenau. Für die musikalische Gestaltung sorgte Herr Uhl, während die Ordensschwestern die Fürbitten übernahmen. Im Mittelpunkt standen Lieder und Texte zum Thema „Engel“. In seiner Ansprache hob Florian Loewenberg, der Leiter des Altenpflegeheims Maria Hilf, die enge Verbindung zwischen Schutzengelfest und Hausstruktur hervor: Die Wohnbereiche tragen die Namen der Erzengel Michael, Raphael und Gabriel – Sinnbild für Glauben, Herz und Gemeinschaft. Das Demenzhaus heißt Angelus. Loewenberg dankte allen, die das Haus mit Engagement und Liebe geprägt haben: Ordensschwestern, Mitarbeitenden, Ehrenamtlichen und Dienstleistern.
Provinzoberin Schwester Susanne Bader lud zum gemeinsamen Mittagessen ein. Mit „Wurst im Wecken” und vegetarischen Grillkäse-Burgern drückte sie ihre Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden, den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie den Unterstützerinnen und Unterstützern der Einrichtung aus.
Am Nachmittag setzte sich das Festprogramm im festlich geschmückten Schwimmbadsaal fort. Nach einem Sektempfang eröffneten Grußworte von Prof. Dr. Florian Kluger, Stiftungsvorstand und Geschäftsführer des Klosters Hegne, sowie von Florian Loewenberg den offiziellen Teil. Für musikalische Höhepunkte sorgte die Männerchorgemeinschaft Konstanz unter der Leitung von Frau Mentzel. Ein besonderes Symbol des Jubiläums war das feierliche Anschneiden der Jubiläumstorte durch Provinzassistentin Schwester Benedikta-Maria Kramer.
Bei Kaffee und Kuchen rundete eine Bilderschau den Tag ab. Sie zeigte die Entwicklung des Hauses – von den Anfängen als Schwesternkrankenhaus im Jahr 1913 über die Zeit der Ordensschwestern bis hin zu den Erweiterungen der letzten Jahrzehnte.

