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Ein grünes Klassenzimmer am Bodensee: Rotarier schenken dem Marianum in Hegne einen einzigartigen Lernort

Lernen zwischen Hochbeeten, Gewächshaus und Hühnergehege: Nach zwei Jahren intensiver Planung und Arbeit hat der Rotary Club Konstanz auf dem Gelände der Schule Marianum in Hegne ein „Grünes Klassenzimmer“ verwirklicht. Entstanden ist eine grüne Oase mit einem Gewächshaus, sechs Hochbeeten, einem Hühnergehege mit sechs Hühnern sowie einer großzügigen Terrasse, die zum Lernen unter freiem Himmel einlädt.

Rund 60.000 Euro sowie 400 ehrenamtliche Arbeitsstunden investierten die Mitglieder des Rotary Clubs Konstanz in Planung, Organisation und die handwerkliche Umsetzung des Projekts. Die Idee stammt von den beiden ehemaligen Club-Präsidenten Prof. Dr. Hans-Dieter Litke und Frank-J. Scheuten, die das Vorhaben als Initiatoren und Investoren maßgeblich begleiteten.

Prof. Dr. Hans-Dieter Litke (Rotary Club KN), Lina Kallis, Johanna Letzner, Lina Graf, Tessa Keller ( Hühnerpatinnen aus Klasse 7), Valentin Gairhos (stellvertretender Schulleiter), Frank Scheuten (Rotary Club KN)

Am 14. Juli 2026 kamen Frank-J. Scheuten und Prof. Dr. Hans-Dieter Litke vom Rotary Club Konstanz, einige Schülerinnen der 7. Klasse sowie Valentin Gairhos, stellvertretender Schulleiter des Marianum Hegne, im Grünen Klassenzimmer zusammen. Der neue Lernort ist bereits fester Bestandteil des Schulalltags: Die Erträge aus den Hochbeeten und dem Gewächshaus werden in der schuleigenen Lehrküche verarbeitet. So erleben die Schülerinnen und Schüler Nachhaltigkeit und Ernährungsbildung ganz praktisch und übernehmen Verantwortung für Pflanzen und Tiere.

„Ich finde es richtig cool, dass wir hier jetzt Hühner haben, denn wir haben auch Unterricht in Alltagskultur, Ernährung und Soziales, kurz AES. Mit den frischen Eiern können wir backen und kochen“, erzählt die Schülerin Tessa Keller. „Außerdem lernen wir hier, Verantwortung zu übernehmen.“

Auch im Biologieunterricht werden die Tiere eine Rolle spielen. „Die Eier und die Hühner werden für den Biologieunterricht genutzt“, berichtet Lina Kallis. Im Schulgarten erleben die Schülerinnen und Schüler zudem, wie Lebensmittel wachsen. „Wir pflanzen viele Sachen an, die wir später auch essen dürfen – Gurken, Tomaten, Salat, Sonnenblumen und ganz viele Kräuter“, erzählt Johanna Letzner.

Als Dank für das große Engagement überreichten die Schülerinnen den Rotariern einen Korb mit frisch geerntetem Gemüse aus dem eigenen Schulgarten.

Das „Grüne Klassenzimmer“ ist ein Gewinn für alle – und ein leuchtendes Beispiel dafür, was bürgerschaftliches Engagement bewirken kann.

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