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Kanzelrede in Furtwangen: Schwester Susanne Bader sprach in St. Cyriak

Am 24. April war Sr. Susanne Bader, Provinzoberin aus dem Kloster Hegne, als 15. Kanzelrednerin in der Stadtkirche St. Cyriak in Furtwangen zu Gast.

In ihrer Kanzelrede sprach sie über das Ordensleben in einer Zeit des Wandels, über Verantwortung und Vertrauen sowie die Frage, wie Zukunft gestaltet werden kann. Als Provinzoberin trägt sie Verantwortung für rund 140 meist ältere Schwestern. Besonders eindrücklich wurde, wie sie diesen Weg mit Offenheit, Achtsamkeit und Zuversicht geht.

„Barfuß gehen“ – ein Bild für den Weg in die Zukunft

Ein zentrales Bild ihres Vortrags war das „barfuß gehen“ – inspiriert vom heiligen Franziskus. Für Sr. Susanne Bader bedeutet es, geschwisterlich, achtsam und wertschätzend unterwegs zu sein. Auch Veränderungen in Strukturen und Ritualen gehören für sie dazu, wenn diese weiterhin dem Leben dienen sollen.

Begleitet wird sie dabei von einem Wort der Gründerin Mutter Maria Theresia: „Gott wird sorgen.“ Gerade in bewegten Zeiten ist dieser Satz für sie Zuspruch und Orientierung.

Die Verbindung zwischen Furtwangen und dem Kloster Hegne reicht weit zurück: Seit 1879 waren Schwestern der Gemeinschaft in Furtwangen tätig, unter anderem im Kindergarten, in der Sozialstation und im Krankenhaus.

Video der Kanzelrede

Die vollständige Aufzeichnung der Kanzelrede steht hier zur Verfügung:

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