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Neue Simulationspuppe stärkt moderne Pflegeausbildung im Kloster Hegne

Das Kloster Hegne investiert weiter in eine zukunftsorientierte Pflegeausbildung: Im Altenpflegeheim Maria Hilf sowie an der Fachschule für Heilerziehungspflege des Marianum wird die Ausbildung künftig durch moderne Simulationstechnik ergänzt. Mithilfe einer professionellen Pflege- und Simulationspuppe können pflegerische Situationen realitätsnah trainiert und praxisnah vermittelt werden.

Zum Einsatz kommt der „Nursing Anne Simulator“ des Herstellers Laerdal. Die moderne Simulationspuppe ermöglicht das Üben zahlreicher pflegerischer Maßnahmen und Alltagssituationen. Dazu gehören unter anderem die Kontrolle von Vitalzeichen, das Setzen von Injektionen, die Katheterisierung sowie die Wund- und Stomaversorgung. Auch komplexe Notfallsituationen wie Reanimationen oder anspruchsvolle Gesprächssituationen im Pflegealltag lassen sich damit realitätsnah simulieren und anschließend gemeinsam im Unterricht reflektieren.

Praxisnahe Pflegeausbildung mit moderner Simulationstechnik

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der gemeinsamen Nutzung des Simulators durch die Fachschule und das Altenpflegeheim. Dadurch können theoretische Lerninhalte unmittelbar in realitätsnahen Praxissituationen angewendet und vertieft werden. Künftig soll der Simulator verstärkt in der Ausbildung und Praxisanleitung der Auszubildenden im Altenpflegeheim Maria Hilf zum Einsatz kommen. Die Verantwortlichen sehen darin sowohl in der Pflegehelferausbildung als auch insbesondere in der generalistischen Pflegeausbildung einen deutlichen Mehrwert für die praxisorientierte Qualifizierung angehender Fachkräfte sowie für die enge Verzahnung von Theorie und Praxis.

Jährlich profitieren rund 30 Schülerinnen und Schüler der Heilerziehungspflege im Marianum von der neuen Ausbildungsmöglichkeit. Darüber hinaus kommt die Simulationspuppe auch in der Fort- und Weiterbildung von Pflegefachkräften im Altenpflegeheim Maria Hilf zum Einsatz.

„Die Simulationspuppe ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal in der Altenhilfe- und Bildungslandschaft unserer Region“, betont Prof. Dr. Florian Kluger, Stiftungsvorstand und Geschäftsführer des Klosters Hegne. Innovative Lernformen seien entscheidend, um die Qualität der Pflege nachhaltig zu stärken und Fachkräfte optimal auf den Berufsalltag vorzubereiten.

Auch Sascha Schmid (Leitung Fachschule Heilerziehungspflege), sieht in der neuen Technik einen wichtigen Gewinn für die Ausbildung angehender Fachkräfte. Florian Loewenberg, Heimleiter des Altenpflegeheims Maria Hilf, betont insbesondere die positiven Auswirkungen auf die Pflegequalität und die kontinuierliche Qualifizierung im Haus.

Förderung durch die Crescere Stiftung Bodensee

Die Anschaffung des Simulators, die Kosten beliefen sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag, wurde maßgeblich durch die Crescere Stiftung Bodensee ermöglicht. Auch die Stiftung Kloster Hegne beteiligte sich an der Finanzierung und unterstreicht damit ihr Engagement für moderne und zukunftsfähige Ausbildungsstrukturen im Pflegebereich.

Bei der offiziellen Vorstellung demonstrierten die Verantwortlichen die vielfältigen Möglichkeiten der modernen Technik. Dabei wurde deutlich, wie realitätsnah unterschiedliche Krankheitsbilder und Pflegesituationen dargestellt werden können, um angehende Pflegefachkräfte bestmöglich auf den Berufsalltag vorzubereiten.

Prof. Dr. Florian Kluger (Stiftungsvorstand und Geschäftsführer Kloster Hegne), Sascha Schmid (Leitung Fachschule Heilerziehungspflege), Kimberly Habel (Pflegelehrkraft Fachschule Heilerziehungspflege), Florian Loewenberg (Heimleiter Altenpflegeheim Maria Hilf), Dr. Stephan Tögel und Wolfgang Münst (Crescere Stiftung) präsentieren die neue Simulationspuppe, die künftig in der Pflegeausbildung im Kloster Hegne eingesetzt wird.
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