Die Stiftung Kloster Hegne – eine kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts – wurde gegründet, um den jahrzehntelangen Auftrag der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz auch in Zukunft kraftvoll fortzuführen.
Seit mehr als 130 Jahren wirken die Schwestern im Kloster Hegne in den Bereichen
Pflege, Beherbergung, Bildung und Begleitung – getragen von tiefem Glauben, gelebter Nächstenliebe und echter Verantwortung.
Die 2018 gegründete Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Wirken langfristig zu sichern, weiterzuentwickeln und in eine gute Zukunft zu tragen.


Auftrag und Stiftungszweck – Wir investieren in Menschlichkeit
Die Stiftung Kloster Hegne setzt sich dafür ein, das geistliche, soziale und pädagogische Wirken der Kreuzschwestern dauerhaft zu sichern. Dazu fördern und tragen wir Projekte, die Menschen stärken, begleiten und unterstützen – in unterschiedlichsten Lebenssituationen.
Unsere Stiftungsziele
- Kloster Hegne bewahren & weiterentwickeln: Erhalt des spirituellen Ortes sowie Pflege des Andenkens an die selige Schwester Ulrika Nisch.
- Bildung & Erziehung fördern: Zeitgemäße Formate für Persönlichkeitsentwicklung, Erziehung und Weiterbildung.
- Menschen begleiten & im Glauben stärken: Seelsorge, spirituelle Angebote und solidarisches Engagement.
- Kultur leben: Unterstützung christlich geprägter Kunst und kultureller Projekte.
- Schöpfung achten: Nachhaltigkeit, Umweltbewusstsein und verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen.
- Pflege mit Herz unterstützen: Förderung und Weiterentwicklung der christlich geprägten Altenpflege.

„Als Stiftungsvorstand ist es mir ein Herzensanliegen, den Auftrag der Kreuzschwestern in der Stiftung Kloster Hegne in die Zukunft zu tragen. Die Leitfrage »Was ist Bedürfnis der Zeit?« gibt mir dabei Orientierung.
Gemeinsam mit den Schwestern und den Mitarbeitenden knüpfen wir an das gewachsene Engagement der Kreuzschwestern an. Wir fragen danach, was die Menschen und unsere Zeit brauchen. So entwickeln wir die Stiftung verantwortungsvoll weiter und tragen dazu bei, dass Kloster Hegne auch künftig ein Ort gelebten Glaubens bleibt, der Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen Gastfreundschaft, Bildung, Pflege und Begleitung bietet.“
Prof. Dr. Florian Kluger, Stiftungsvorstand der Stiftung Kloster Hegne (Sprecher)
Die Einrichtungen der Stiftung
In den vergangenen Jahren wurden nach und nach die Einrichtungen der Schwestern in die Stiftung überführt. Heute führt die Stiftung unter anderem folgende Einrichtungen:
- Marianum – Zentrum für Bildung und Erziehung gGmbH (September 2019)
- gGmbH-Anteile am Institut für Soziale Berufe Ravensburg (IfSB) – Fachschulen für Erziehung, Teilhabe & Pflege (September 2019)
- Theodosius Akademie – Spiritualität, Persönlichkeitsentwicklung & Führung (Januar 2020)
- Hotel St. Elisabeth – Gastfreundschaft für Tagungen, Erholung und Urlaub (September 2021)
- Altenpflegeheim Maria Hilf – Pflege mit Würde (in Planung)
- Theodosius-Stube – Tages-Treff für Menschen ohne Wohnung (in Planung)
So können Sie helfen – wählen Sie Ihr Herzensprojekt
Die Stiftung bietet Ihnen verschiedene Möglichkeiten, Gutes zu tun und gezielt Projekte zu unterstützen.
Weiterleitung zu den Spenden-SeiteGeschichte der Stiftung Kloster Hegne
Die Stiftung Kloster Hegne ist eine operativ tätige kirchliche Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Allensbach-Hegne.
Sie wurde am 8. Mai 2018, dem Fest der seligen Schwester Ulrika Nisch, durch das Kultusministerium Baden-Württemberg rechtskräftig errichtet.
Ihr vorausging ein mehrjähriger spiritueller Organisationsentwicklungsprozess mit fachlicher Begleitung, der von Schwestern, Führungs- und Leitungskräften sowie Mitarbeitenden gemeinsam getragen wurde – ein Prozess des Hörens, Prüfens und des Aufbruchs.
Auch in Zukunft soll der Ursprungsauftrag der Schwestern – bei einer immer kleiner werdenden Anzahl an Schwestern und einem steigenden Altersdurchschnitt – durch die Stiftung spirituell fundiert, fachlich kompetent und wirtschaftlich gesichert weitergeführt und weiterentwickelt werden. Dies ist nach der Stiftungssatzung ein wesentlicher Zweck der Stiftung.
„Die Entlastung von Management und Verwaltung verschafft uns Schwestern Freiraum für spezifisch klösterliche Aufgaben und Angebote, die das Kloster Hegne mit den Werken und Einrichtungen auch weiterhin als geprägten Ort, d. h. als spirituellen Anziehungspunkt und Ort gelebten Glaubens, lebendig halten“
Schwester Benedicta-Maria Kramer
Organe der Stiftung
- Prof. Dr. Florian Kluger (Sprecher)
- Schwester Benedicta-Maria Kramer
- Johann Roth, Sparkassendirektor i. R. (Vorsitzender)
- Helmut Kennerknecht, Bürgermeister a. D.
- Schwester Maria Paola Zinniel (stv. Vorsitzende)
- Schwester Susanne Bader, Provinzoberin
- Schwester Maria Magdalena Schlageter
Stiftungsgebet
Dieses Gebet hat den gesamten Prozess begleitet und unser gemeinsames Anliegen zu einem zentralen geistlichen Kern verdichtet.

Heiliger Geist, durch dich kann alles neu werden.
Mache uns aufmerksam für dein Wirken in unserer Zeit,
damit wir nicht stehen bleiben bei dem, was vorbei ist,
sondern in aller Unsicherheit wagen, neue Wege zu suchen
und zu gehen im festen Vertrauen auf dich.
Gib uns neue Gedanken, und lass uns das Undenkbare denken.
Gib uns neue Taten und lass uns das Unmögliche tun.
Gib uns ein neues Herz, und lass uns dem Unfassbaren Raum geben.
Gib uns frohen Mut, und lass uns in Liebe, Freude und Hoffnung
mit dir und miteinander den Weg in die Zukunft gehen.
Amen
Die (An-)Stifterin: Kloster Hegne
Die Stiftung wurde von der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Kreuz von Ingenbohl in Hegne errichtet.
Die Geschichte der Provinz Baden-Württemberg begann im Jahr 1858 mit dem Einsatz von Krankenschwestern in Freiburg. In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche neue Niederlassungen.
In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche neue Niederlassungen. Seit 1895 besteht die baden-württembergische Provinz in Hegne und ist Teil der internationalen Kongregation mit 2.550 Schwestern in 18 Ländern auf 4 Kontinenten.
Die Stiftung führt den Auftrag der Stifterin fort und stellt eine zukunftsfähige rechtliche Grundlage bereit, um auch künftig neue Wege zu den Menschen zu suchen und Antworten auf die Herausforderungen der Zeit zu geben.
»Als Barmherzige Schwestern wollen wir nicht müde werden, neue Wege zu den Menschen zu suchen. Doch müssen wir auch den Mut haben, die Grenzen unserer Möglichkeiten zu sehen und die nötigen Entscheide zu treffen.«
Aktuelles

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